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Letzter Auftritt für HSG-Reserve

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Dutenhofen (flo). Das Ziel, mindestens Sechster zu werden und somit den direkten Klassenerhalt zu schaffen, haben die Drittliga-Handballer der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen U23 realisiert. »Darüber sind wir sehr froh«, atmet Trainer Andreas Klimpke durch. Das heißt: Mit dem Heimspiel am Samstagabend gegen den Rangsechsten aus Gelnhausen endet diese Saison für die Grün-Weißen.

Dutenhofen/M. II - Gelnhausen (Sa., 19.30 Uhr)

Zehn Siege haben die Mittelhessen bislang eingefahren. Gegen Gelnhausen soll idealerweise der elfte dazukommen. »Ich erwarte nochmal eine hundertprozentige Einstellung von den Jungs«, betont Klimpke. »Wir werden nichts herschenken und wollen uns anständig von unseren Zuschauern verabschieden.« Torhüter Marcel Kokoszka wird dabei letztmals das HSG-Gehäuse hüten. Der 23-Jährige, der vor dieser Spielzeit vom Erstligisten HSV Hamburg gekommen war, wird die Grün-Weißen wieder verlassen. Noch offen ist indes die Zukunft von Phillip Opitz. Ob die Ausleihe des Rückraumspielers vom TV Hüttenberg verlängert wird, ist noch nicht entschieden.

Am Ligapokal, für den 36 Drittligisten Interesse bekundet haben, werden die Handballer aus Dutenhofen und Münchholzhausen nicht teilnehmen. Aus wirtschaftlichen wie aus personellen Beweggründen. Opitz etwa wird am Saisonende verstärkt beim TVH eingebunden, Torjäger Ole Klimpke bei der Bundesligatruppe der HSG Wetzlar. »Bei dem dann kleinen Kader wäre es verantwortungslos, ohne Grund etliche Spiele um die goldene Ananas zu machen«, sagt Klimpke. Denn: Die Teilnahme am DHB-Pokal ist für die HSG als Erstligareserve ohnehin nicht möglich.

Anders als für die Grün-Weißen geht es für die Gegner vom TV Gelnhausen noch um den Klassenerhalt. Mit einem weiteren Sieg wäre der TVG sicher durch, hat aber auch noch das Nachholspiel gegen Schlusslicht HSC Coburg II auszutragen. »Gelnhausen hat ein richtig gutes Tempo und sucht permanent das Eins-gegen-Eins. Eine stabile Abwehr und ein gutes Rückzugsverhalten haben für uns oberste Priorität«, sagt HSG-Coach Klimpke.

Auch die HSG Rodgau Nieder-Roden, aktuell Siebter, hat gute Chancen, die Abstiegsrunde noch zu vermeiden. Die Heimaufgabe gegen die Sportfreunde Budenheim ist machbar. Dabei hat es Nieder-Roden in der eigenen Hand. Denn: Die HSG Bieberau-Modau, die bis zur 25:28-Pleite in Dutenhofen vor gerade einmal zwei Wochen noch von der Aufstiegsrunde geträumt hatte, wird bei ihrem Saisonfinale nicht antreten. Die Südhessen haben die Begegnung bei der HSG Hanau aufgrund massiver Verletzungssorgen abgesagt. Und sind nun ein heißer Kandidat für die Abstiegsrunde.

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