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Lindener Ausrufezeichen

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Von: Patrick Olbrich

Linden (pot). Am ersten Spieltag der Abstiegsrunde in der Männerhandball-Landesliga Mitte feierte die HSG Linden einen enorm wichtigen Erfolg in eigener Halle.

HSG Linden - TV Idstein 30:20

Gegen den TV Idstein sorgte man insbesondere im zweiten Durchgang für klare Fronten und siegte am Ende deutlich mit 30:20 (12:11) gegen die Südhessen. »Ich muss der Mannschaft im Kollektiv ein großes Kompliment machen. Das waren für uns zwei ganz wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt«, erklärte Conrad Melle, Trainer der Hausherren. Zu Beginn gelang es den Gästen allerdings phasenweise immer wieder aufzuschließen. So markierte Lukas Mikusch in der 22. Spielminute zwar das 10:6 für die Lindener, doch nur vier Minuten später hatte der TVI durch Tim Schulz zum 10:10 egalisiert.

Diesen Wind nahm die HSG Linden ihrem Gegenüber allerdings nach dem Wiederanpfiff aus den Segeln, denn in der zweiten Hälfte zeigten die Gastgeber ihre Kernqualitäten. »Linden hat sich prinzipiell schon immer über das starke Abwehrspiel definiert, und dies haben wir diesmal richtig gut umgesetzt«, so Melle, der darüber hinaus ein Sonderlob an sein Torhüterduo Robin Genger und Jan-Lukas Schneider übrig hatte, die wichtige Angriffe der Idsteiner vereitelten. So wurde das Resultat in den zweiten 30 Minuten auch auf der Anzeigetafel deutlicher. Als Moritz Rühl in der 49. Minute zum 24:16 für die Mittelhessen aufstockte, hatten sie sich bereits ein bemerkenswertes Führungspolster erarbeitet. Danach gelang es den Gästen nicht mehr, die notwendige Torgefahr auszustrahlen oder sie scheiterten an den beiden stark aufgelegten Schlussmännern der HSG. In der Schlussphases galt es für Linden nur noch, den Sieg in trockene Tücher zu bringen.

Linden: Genger, Schneider; Ebert (1), Semmelroth, Nober, Adamczyk (6/4), Rühl (5), Deimer (3), Krauhausen (5), Höhn, Andermann (5), Piesch (1), Mikusch (4), Rüdesheim

Idstein: Kaufmann, Festerling, Scheffer; Grandpierre (1), Kaiser (1), Engel (3), Schulz (6), Rausch, Riemenschneider, Schubert (3/3), Cremers (1), Battermann, Stübing (2), Schmidt (3)

Zuschauer: 75 - Schiedsrichter: Karsazy/Klöckner - Zeitstrafen: 6:12 - Siebenmeter: 5/4 : 5/3

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