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Lindener Befreiungsschlag

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Von: Patrick Olbrich

Linden (pot). Im Duell um den Klassenerhalt in der Männerhandball-Landesliga Mitte hatte die HSG Linden gegen die HSG Hungen/Lich am Ende die besseren Karten.

HSG Linden - HSG Hungen/Lich 24:21

In einem umkämpften Spiel setzten sich die Hausherren schließlich mit 24:21 (10:8) durch. »Die Mannschaft hat heute einfache Dinge gemeinsam gut gelöst. Das war auch unser Anspruch vor der Begegnung, denn es war klar, dass es hier keinen Schönheitspreis geben würde«, erklärte Conrad Melle, Trainer der Lindener. Bereits von den ersten Minuten ab war das Aufeinandertreffen der beiden Teams intensiv und unheimlich abwehrbetont.

In der 23. Spielminute erhöhte Rückraumakteur Sören Deimer zum 7:5 zugunsten der Gastgeber. Insbesondere in den wichtigen Eins-Gegen-Eins-Situationen behielten die Hausherren zumeist die Oberhand und konnten sich entscheidend durchsetzen. Mit nur acht zugelassenen Gegentreffern seitens der HSG Hungen/Lich bis zur Halbzeitpause konnten die Lindener auf ihre Defensivleistung bauen.

»Wir hatten die Offensivbemühungen der Gegner gut unter Kontrolle und haben immer die richtigen Methoden gefunden«, so Melle. Im zweiten Durchgang zwang Kevin Stöhr die Hungener durch einen Doppeltreffer in der 51. Minute zu einer abschließenden Auszeit beim Stand von 19:16. Doch in den letzten Augenblicken der Begegnung blieb die HSG Linden kontrolliert und ließ ihren Kontrahenten nicht mehr aufschließen. Mit dem Schlusspfiff traf Außenspieler Malte Höhn zum 24:21. »Das sind natürlich zwei unheimlich wichtige Punkte im Kampf um den Ligaverbleib. Das war uns bereits vor der Partie bewusst und demnach bin ich extrem froh, dass die Mannschaft die Vorgaben heute so wunderbar umgesetzt hat«, beschrieb Melle.

Linden: Genger, Zörb; Müller, Jung, Stöhr (4), Semmelroth, Deimer (6), Krauhausen (3), J.Höhn (1), Andermann, M.Höhn (5/2), Piesch (4), Mikusch (1), Rüdesheim

Hungen: Krieg, Balkhaus; Anhäuser (1), Böhm, Schmied (2), Kresse, Kreß (5), Whisnant, Diehl, Dönicke (2), Wenzel, Stania (2), Hahn (8/1), Dannwolf (1)

Zuschauer: 50 - Schiedsrichter: Andrei/Becker - Siebenmeter: 6/4 : 2/1 - Zeitstrafen: 4:8

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