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Lumda schneller als Dill

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Rabenau-Londorf (mol). Dank einer eindrucksvollen zweiten Halbzeit hat die HSG Lumdatal in ihrer vorletzten Partie des Jahres in der Männerhandball-Landesliga Mitte einen Kantersieg gefeiert.

HSG Lumdatal - HSG Dilltal 38:21

War der Ausgang beim Pausen-18:15 gegen Aufsteiger HSG Dilltal am Samstagabend noch völlig offen, sorgte das Team von Eike Schuchmann nach dem Wechsel in Rekordzeit für klare Verhältnisse und feierte am Ende einen überdeutlichen 38:21-Erfolg. Während die Gastgeber damit mit nun 20:4 Punkten im Aufstiegsrennen bleiben, beendet das Team von Spielertrainer Micha Wiener die Vorrunde mit nur vier Pluspunkten auf dem vorletzten Tabellenplatz.

»Wir haben in der ersten Halbzeit gar nicht gut gedeckt, unseren Torhütern viel zu wenig geholfen und auch das Kreisspiel Dilltals nicht unterbinden können. In der Pause haben wir die Dinge dann klar angesprochen und in der zweiten Halbzeit dann richtig stark verteidigt. Dadurch konnten wir auch immer wieder ins Tempospiel kommen, und weil wir dann nicht nachgelassen und sehr diszipliniert gespielt haben, fiel der Sieg am Ende doch sehr deutlich aus«, resümierte Lumdatals Trainer Eike Schuchmann.

Die Dilltaler, mit zuletzt sieben Niederlagen in Serie, starteten stark in die Partie in Londorf und lagen nach gut sieben Minuten nach einem Treffer von Luis Jung mit 5:3 in Führung. Jung war es auch, dem nach zwölf Minuten der Treffer zum 7:6 gelang, und auch wenn dies schon die letzte Führung des Aufsteigers gewesen sein sollte, verkaufte sich dieser in den ersten 30 Minuten teuer und kam nach dem 11:14-Rückstand (23.) beim 15:16 (28.) nochmal heran. Nach einer Auszeit Schuchmann gaben zwei Tore von Max Kühn zum 17:15 und 18:15-Pausenstand dann aber schon die Richtung vor.

In der zweiten Halbzeit hatten die Dilltaler dann nämlich nicht mehr den Hauch einer Chance. Beim 22:17 (37.) war Lumdatal bereits auf fünf Tore enteilt, und auch eine Auszeit der Gäste konnte die Gastgeber nun nicht mehr stoppen. Diese standen defensiv bärenstark und münzten Ballgewinne immer wieder in leichte Tore um, sodass beim 28:18 (45.) durch Florian Mohr bereits zehn Tore zwischen den Kontrahenten lagen.

Und weil die Schuchmann-Sieben bis zum Ende weder in Angriff noch Abwehr nachließ, wuchs der Vorsprung auch in der Schlussphase noch deutlich an. Moritz Rein stellte mit seinem Tor in der Schlussminute den 38:21-Endstand her.

Lumdatal: Kaiser, Schneider - Kühn (7), Henke (2), Weigel (1), von Bierbrauer, Schmitz (1), Rein (6), Mohr (8), Schlapp (3), Hoffmann (7/2), Kern (2), Heß (1), Vogel.

Dilltal: Große-Grollmann, Russmann - Stockenhofen, Zabeschek, Becht, Wiener (4), Jung (5), Pöchmann (2), Kohlmei (1), Groß, Ziehm (5/2), Schäffer, Becker (4).

Schiedsrichter: Tafferner/Tröller (Wettenberg) - Zuschauer: 130 - Zeitstrafen: Zwei (Henke, Vogel) - drei (Zabeschek, Wiener, Ziehm) - Siebenmeter: 3/2 - 3/2.

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