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Lumdataler ICE

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Heuchelheim (kop). Die HSG Lumdatal wird ihrer Favoritenrolle gerecht und gewinnt souverän bei den TSF Heuchelheim. Das Spiel der Landesliga Mitte endet mit 34:21 (16:9) für die Gäste, die damit ihren fünften Tabellenplatz verteidigen. Die ersatzgeschwächten Heuchelheimer, die unter anderem auf Rückraumspieler Lukas Foos und Linksaußen Felix Brühl verzichten müssen, stehen nun mit 9:

13 Punkten auf Platz neun.

TSF Heuchelheim - HSG Lumdatal 21:34

Von Anfang an legten die Gäste Tempo ins Spiel, auch wenn die ersten Minuten noch sehr zerfahren waren. Einige technische Fehler und überhastete Abschlüsse auf beiden Seiten sorgten für einen hektischen Start. Dann aber gelang es Lumdatal nach und nach davonzuziehen. Die Gastgeber fanden nur selten Mittel gegen die massive 6-0 Deckung, versuchten ihrerseits eine 5-1 um den körperlichen Vorteil der Gäste auszugleichen.

Doch selbst wenn sie die Rückraumspieler der HSG im Griff hatten, kamen die Außen zum Abschluss und konnten TSF-Schlussmann Dennis Geier überwinden. Nach 18 Minuten führte der Gast mit 10:3. Dann aber folgte eine starke Phase Heuchelheims in der ein 4:1 Lauf gelang, Rückraumspieler Daniel Schmidt gelang der Treffer zum 7:11 und zwang Lumdatal-Coach Eike Schuchmann zu einer Auszeit. Bis zum Pausenpfiff konnten die Gäste die Kontrolle über das Spiel wieder erlangen, zur Halbzeit stand es 16:9.

Durch die hohe Führung waren die Vorzeichen für den zweiten Durchgang klar, die TSF hätten einen Kraftakt gebraucht, der aber ausblieb. Somit plätscherte die zweite Halbzeit phasenweise vor sich hin. Florian Mohr gelang es nach 35 Minuten das erste Mal, eine zehn Tore Führung für die HSG zu erzielen (21:11), diese hatte auch zehn Minuten später noch bestand (18:28, 46.). Die letzten beiden Treffer der Heuchelheimer gingen auf das Konto von Mittelmann Jan Reuschling (21:31, 50.), in den letzten zehn Minuten trafen lediglich die Gäste noch drei Mal.

Rein treffsicher

Moritz-Luca Rein von der HSG Lumdatal wurde mit acht Treffern aus dem Spiel heraus bester Werfer der Partie, auf der anderen Seite war es Rechtsaußen Moritz Bender mit fünf Toren.

»Die Umstände sprechen gegen uns. Wir haben vier wichtige Ausfälle, trainieren seit Wochen nicht mit voller Kapelle und haben dann gegen so einen Gegner, der das routiniert runter spielt, am Ende keine Chance,« fällt das ernüchternde Fazit von TSF-Trainer Claus Well aus, der nichtsdestotrotz die Einstellung seiner Jungs lobt.

TSF Heuchelheim: Müller, Geier; Reuschling (2/1), Hennig, Kaluza (2), Hoffmann, Kunz, Schmidt (4), Weber, Bender (5), Rinn (3), Kröck (2), Kruse (3)

HSG Lumdatal: Solbach, Schneider; Kühn (3), Henke (3), Weigel, von Bierbrauer zu Brennstein, Schmitz (2), Rein (8), Mohr (5), Schlapp (4), Hofmann (3), Kern (4), Heß (2), Vogel

Schiedsrichter: Kümpel/Weiser (HSG Hungen/Lich) - Zuschauer: 140 - Zeitstrafen: zwei (Schmidt, Kröck); drei (Kühn zwei, Hofmann) - Siebenmeter: 1/1:0

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