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Marc Weber kommt im Kleinboot groß raus

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Die Lahn und das Boot sind sein Metier: Marc Weber hat zudem möglicherweise einen neuen Partner für den Doppelzweier gefunden. © PeB

Gießen (amp). Marc Weber ist seit seinem Wechsel zum RuS Steinmühle etwas aus dem Blickfeld der Gießener Ruderszene geraten. Dabei kann der aus Butzbach stammende und weiter in Gießen lebende Olympia-Teilnehmer auf einen erfolgreichen Saisonstart blicken.

Denn bei den Deutschen Kleinboot-Meisterschaften auf dem Elfrather See in Krefeld belegte der Neu-Marburger den dritten Platz. »Das ist mein bislang bestes Ergebnis bei einer Kleinboot-DM«, freut sich der 24-Jährige über Bronze.

Der Titel ging an den Dachauer Einer-Weltmeister von 2019 Oliver Zeidler, der jetzt für die RG Germania Frankfurt startet. Zwischen den 25-Jährigen und Weber schob sich noch Jonas Gelsen vom RC Nassovia Höchst auf den zweiten Platz. Damit machte der 20-Jährige den dreifachen Hessenerfolg perfekt.

Marc Weber brachte aus Krefeld aber nicht nur einen Platz auf dem Treppchen mit, sondern auch die Hoffnung auf eine neue Partnerschaft im Doppelzweier nach dem verkorksten Olympiastart mit Platz elf im Vorjahr mit Stephan Krüger (Rostock). Jedenfalls soll in den nächsten Tagen ausprobiert werden, ob er mit Gelsen zusammen im Zweier der Skuller harmoniert. »Wenn ja, dann müssen wir uns aber erst einmal gegen die Konkurrenz durchsetzen«, will Weber nicht zu früh Vorschusslorbeeren verteilen.

Vorteil für die neue Kombination wäre allerdings, dass das Duo öfters auch auf der Lahn in Gießen seine Trainingseinheiten absolvieren könnte. Und Marc Weber damit wieder etwas näher an der heimischen Ruderszene dran wäre.

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