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Matchball für Hüttenberg

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Hüttenberg (mol). Krönt sich die U23 des TV Hüttenberg schon am Wochenende zum Meister der Männerhandball-Landesliga Mitte und steigt in die Oberliga Hessen auf? Die Bühne haben sich die Mannen des Trainergespannes Dirk Happel und Tim Spengler dank einer makellosen Saison selbst bereitet, nun gilt es, noch ein letztes Mal eine »Show« abzuliefern und alles klarzumachen.

TV Hüttenberg - HSG Eppstein-L. (Samstag, 19.30 Uhr)

Und rein nach den Zahlen spricht wenig bis gar nichts dagegen, wenn der verlustpunktfreie Tabellenführer am Samstag (19.30 Uhr) im heimischen Sportzentrum den in der Meisterrunde noch sieglosen Vorletzten HSG EppLa empfängt.

Dabei liefen die Vorbereitung auf die Partie im Hüttenberger Lager diesmal ein wenig anders als gewohnt, denn nach dem ganz wichtigen 25:24-Auswärtssieg beim Tabellendritten TuS Holzheim hielt der Spielplan ein spielfreies, letztes Wochenende für die Teams der Meisterrunde bereit.

Was dem Spitzenreiter allerdings alles andere als ungelegen kam. »Die Runde war enorm fordernd und lang, von kleineren Pausen abgesehen stehen wir jetzt seit fast 14 Monaten in der Halle. Daher haben wir am Dienstag nach der Holzheim-Partie nochmal trainiert, danach haben die Jungs eine Woche freibekommen. Zum einen ist das enorm wichtig für den Kopf, zum anderen gilt es jetzt auch, die Kraft, die noch da ist, in den Spielen und nicht im Training zu lassen«, beschreibt TVH-Coach Dirk Happel.

Dieser weiß natürlich, dass sein Team am Samstagabend in der Favoritenrolle ist, zumal der Gegner HSG EppLa (Eppstein und Langenhain) in der Meisterrunde bislang alles andere als Angst und Schrecken verbreitet hat. Einem einzelnen Punktgewinn bei Schlusslicht TSV Griedel (21:21) stehen drei Niederlagen gegenüber, auch das Hinspiel am 1. Mai in Langenhain ging mit 24:17 an die Hüttenberger.

»Auch für unseren Gegner war die Runde enorm lang, zuletzt machten sie nicht den Eindruck, als wären sie noch zu 100 Prozent motiviert. Wir haben alles in eigener Hand, und die Meisterschaft vor eigenem Publikum klarzumachen, wäre natürlich die Krönung«, weiß Happel, worauf es am Samstag ankommen wird.

Dass sein Team trotz kleiner personeller Probleme das bessere ist, zeigt ja der Blick auf die Tabelle ganz klar. »In solchen Partie ist es wichtig, dass du fokussiert, aber nicht zu verbissen bist. Wir müssen es schaffen, mit einer gewissen Lockerheit ins Spiel zu gehen!«

Mit Feierlichkeiten hat sich Hüttenbergs Trainer vorab nicht beschäftigt, etwaige Planungen wurden in die Hände des Vereins gelegt. Da es sich aber ohnehin auch um das letzte Spiel vor eigenem Publikum handelt, steht sowieso eine große »Foyerparty« an. »Dass daraus dann auch eine Meisterparty wird, dafür müssen wir erst noch die Basis auf dem Feld legen«, so Happel nüchtern. Ein Zustand, der sich im Erfolgsfalle bei ihm und seiner Mannschaft am Samstagabend aber sicherlich ändern dürfte.

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