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Mehr als Blech

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Die Handballer des TV Hüttenberg stehen in der 2. Bundesliga vor dem ersten Jahr nach Dominik Mappes. Zwar wirkte der Spielmacher nach seiner Rückkehr aus Friesenheim nur eine Saison bei seinem Heimatverein. Er prägte dabei aber wie kein anderer das Spiel seiner Farben und der gesamten Liga. Der Verlust wiegt schwer.

Dennoch: Alle Zeichen deuten darauf hin, dass Trainer Johannes Wohlrab mit seinen Schützlingen nach dem glorreichen vierten Platz in der Endabrechnung der Vorsaison mehr erreichen kann als nur das vorsichtige »Nichts mit dem Abstieg zu tun haben«. Das hat schon der erste Pflichtspielauftritt im DHB-Pokal gegen den ThSV Eisenach bewiesen, als es nach 80 Minuten 40:39 für den TVH hieß.

Dafür lassen sich viele Indizien vorweisen: Ian Weber hat das Zeug zum neuen »leader oft he pack«; die Nachwuchskräfte wie Niklas Theiß, Philipp Opitz, Tristan Kirschner und Philipp Schwarz sind längst keine Grünschnäbel mehr; Trainer »Jo« Wohlrab ist ebenfalls zum gestandenen Trainer gereift; der neue Torhüter Leonard Grazioli deutet mehr und mehr sein großes Potenzial an; und die weiteren Neuzugänge versprechen, der Mannschaft helfen zu können (wie es so schön heißt). Allen voran Rückkehrer Timm Schneider, wenn der neue Kapitän nach seiner Knieverletzung wieder alte Qualitäten an den Tag legen kann.

Deshalb: Die Blechmedaille wird es vielleicht nicht wieder sein. Aber für einen Abschlussplatz im vorderen Tabellendrittel sollte es für den TV Hüttenberg auf jeden Fall reichen. Albert Mehl

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