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Meistergesänge in Magdeburg

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Magdeburg (dpa). Die Fans stimmten schon Meistergesänge an, die Spieler tanzten ausgelassen über das Parkett: Nach dem 28:27 (14:14) am Sonntag gegen die Füchse Berlin im Bundesliga-Topspiel kann der SC Magdeburg langsam die Feierlichkeiten zum zweiten Titelgewinn der Vereinsgeschichte nach 2001 planen. Dank des Sieges vor 6066 Zuschauern führt der Vereinsweltmeister die Tabelle mit 50:

4 Punkten weiter souverän an.

»Es war ein Wechselbad der Gefühle. Das muss ich auch erst einmal verarbeiten«, sagte SCM-Trainer Bennet Wiegert nach dem Happy End in einem Handball-Krimi. »Ich kann meiner Mannschaft nur ein Riesenkompliment machen, dass wir nie aufgesteckt haben. Das Pendel hätte in beide Richtungen ausschlagen können. Ich bin froh, dass sich die Jungs belohnen konnten.«

Der Rekordmeister aus Kiel kam am Sonntag gegen die MT Melsungen zwar zu einem 27:25 (12:10). An eine Titelverteidigung glaubt im hohen Norden aber niemand mehr. »Wir haben jetzt eine bessere Ausgangsposition im Kampf um Platz zwei«, sagte THW-Geschäftsführer Viktor Szilagyi.

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