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Metsch als Matchwinner

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Von: Norbert Englisch

Gießen (ne). Spitzenreiter Gießener SV II beendet die Hessenliga-Vorrunde ohne Punktverlust mit einem klaren 9:3-Auswärtssieg beim SVH Kassel II.

Nach dem schwarzen Vorwochenende mit drei Niederlagen standen die heimischen Verbandsligisten allesamt unter Druck. Doch die TSF Heuchelheim, der Post SV Gießen. und der NSC Watzenborn-Steinberg II sammelten prompt wichtige Zähler.

Hessenliga

TTC Höchst/Nidder - TV Großen-Linden 2:9: Andrius Preidzius/Matas Vilkas und Philipp Horvath/Uwe Schreiber brachten den TV in Führung,. Nur Preidzius (gegen Jäger) und Horvath (gegen Winterstein) mussten in den Entscheidungssatz zum 3:2-Erfolg.

TSV Allendorf/Lumda - TSV Breitenbach 8:8: Ohne Manfred Krupenkow musste die TSV-Lebensversicherung in Person von Marco Grohmann und Oliver Welt erneut voll zuschlagen. Dies gelang den beiden auch in hervorragender Manier, allein sechs Zähler (zwei Doppel/vier Einzel) gingen auf das Konto der beiden TSV-Spitzenakteure. Slawomir Karwatka/Uli Bandt und Maxi Preis/Lukas Moser verloren ihre Eingangsdoppel mit 1:3. Da Karwatka und Preis im Verlauf der ersten Einzelrunde gegen Mies bzw. Kalem punkteten, führten die Gastgeber zur Halbzeit mit 5:4 - und danach kamen ja erneut Grohmann und Welt und es stand 7:4. Nach vier aufeinanderfolgenden Niederlagen gaben auch Grohmann/Welt den ersten Satz ab - dann fing sich das Einserduo des TSV aber und schaukelte den 3:1-Erfolg zum Unentschieden nach Hause.

SVH Kassel II - Gießener SV II 3:9: Zur Halbzeit führten die favorisierten Gießener bereits mit 7:2. Igor Maruk/Cyrill Menner verloren ihr Doppel gegen Gleitsmann/Scherb, aber Michael Fuchs/Jürgen Boldt und Luis Frettlöh/Timo Geier brachten die Gäste in Führung. Im weiteren Spielverlauf gaben Fuchs und Maruk noch gegen den SVH-Spitzenspieler ab, mehr ließ der GSV nicht zu.

Verbandsliga

Post SV Gießen - TSF Heuchelheim 9:6: Alec Metsch und das hintere Paarkreuz der Gastgeber waren die Matchwinner. Metsch gewann mit Jannik Bäumler das Doppel und holte seine Einzelspiele gegen Ralf Neul und Samuel Preuss. Genauso erfolgreich wie Metsch waren Jessika Andraczek und Andreas Morsch mit einem Doppelsieg und vier Einzelerfolgen im dritten Paarkreuz. Da reichte es nicht, dass sich durch Michel Weiss (2) und Shady Elzaher in der Mitte ein TSF-Übergewicht ergab. Durch die beiden Heuchelheimer blieb die Begegnung aber spannend bis zum Schluss, denn da waren die Gäste auf 6:7 herangekommen. Marco Morsch hatte mit seinem 3:0-Sieg über Elzaher auf 4:2 erhöht, die Postler die Führung danach auf 7:3 ausgebaut. Da Bäumler und Andreas Schmalz leer ausgingen, wurde es noch einmal eng. »Wir sind sehr froh, dass wir die Punkte noch sichern konnten. Heuchelheim kam personell leider sehr ersatzgeschwächt zu uns. Jessika und Andi haben beide dann ein sehr solides Spiel gespielt und den Deckel zugemacht«, zollte Bäumler dem/r betroffenen Mannschaftskollegen/in Respekt. Michel Weiss trauert der Situation demgegenüber ein wenig nach: »Letztlich sicherten ein souverän aufspielender Alec Metsch und das überlegene hintere Paarkreuz dem Post SV den Sieg. Im schon begonnenen Abschlussdoppel hätte ich eher Heuchelheim vorne gesehen«.

TSF Heuchelheim - TTG Biebergemünd 9:7: In dieser für die TSF so bedeutenden Partie avancierten Samuel Preuss und Ralf Neul zu eindeutigen Matchwinnern. Zunächst lagen die Gastgeber nach den Niederlagen von Michel Weiss/Shady Elzaher und Jürgen Ernst/Christian Bauer beim Sieg von Preuss/Neul hinten. In der ersten Einzelrunde gaben nur Elzaher und Ernst ab, sodass die Heuchelheimer zur Halbzeit mit 5:4 und nach den zweiten Erfolgen ihres Spitzenduos mit 7:4 führten. Die Niederlagen von Weiss, Elzaher und Ernst brachten die TSF erneut an den Rand einer Niederlage. Bauer behielt die Nerven und hatte bei zweimal 12:10 auch das berühmte Quäntchen auf seiner Seite zum 3:2-Sieg über Senzel. Die überragenden Heuchelheimer Preuss/Neul machten den Sack mit einem 3:1 über Schmidt/Semmel dann zu.

NSC Watzenborn-Steinberg II - FV Horas Fulda 9:6: Die NSC-Rechnung, den nicht spielfähigen Jakob Armbrüster als Nummer 1 aufzubieten, ging voll auf. Die drei kampflosen Punktabgaben der Watzenborner wurden dadurch, dass Tim Neuhof und Martin Richter nicht in das nächste Paarkreuz aufrücken mussten, mehr als kompensiert. Neuhof gewann mit Felix Stallmach das Doppel, beide trugen sich jeweils einmal in die Einzel-Siegerliste ein. Den entscheidenden Anteil am NSC-Sieg hatten aber Martin Richter und Bernd Commerscheidt, die fünfmal punketen. Kevin Krendl hatte mit seinem 3:1 über Ackermann für die erstmalige NSC-Führung zum 4:3 und insgesamt für den neunten Zähler gesorgt.

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