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Mit Appell an die Fans

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Johannes Wohlrab Foto: Röczey © Röczey

Hüttenberg. Johannes Wohlrab spricht allen Handball-Fans Mittelhessens aus der Seele: »Endlich ist die Vorbereitung vorbei und es geht wieder los. Wir können es kaum erwarten und freuen uns riesig«, sagt der Trainer von Handball-Zweitligist TV Hüttenberg vor dem Pflichtspielauftakt seiner Mannschaft. Am Samstagabend (Anwurf: 19.30 Uhr) gastiert der ThSV Eisenach zum Erstrunden-Match im DHB-Pokal im Sportzentrum Mittelhessen.

TV Hüttenberg - ThSV Eisenach (Sa., 19.30 Uhr)

»Das ist eine tolle Standortbestimmung für uns. Wir können sehen, auf welchem Level wir nach der Vorbereitung stehen, weil mit Eisenach eine wirkliche Topmannschaft zu uns kommt. Ich traue diesem Team in der kommenden Zweitliga-Saison einiges zu«, so Wohlrab. Denn in der Tat haben sich die Thüringer, die sich in der abgelaufenen Runde dank einer bärenstarken Rückrunde am Ende noch vor den TVH auf Rang drei geschoben hatten, noch einmal verstärkt. Mit Erik Töpfer von Zweitliga-Absteiger EHV Aue hat ein gestandener Keeper seinen Weg in die Wartburgstadt gefunden, von der HG Saarlouis kam mit Marko Grgic zudem ein junger und talentierter Mittelmann. »Eisenach hat einen breiten und ausgeglichenen Kader, bei dem alle Schlüsselpositionen im Vergleich zum Vorjahr gehalten werden konnten«, weiß Wohlrab.

Um gegen die offensive 5:1-Abwehr der Gäste zu bestehen, fordert der 36-Jährige von seinen Schützlingen ein möglichst fehlerfreies Passspiel, an dessen Ende klug erarbeitete und klare Tormöglichkeiten stehen. Dabei nicht mitwirken können wird Timm Schneider. Der Rückkehrer vom VfL Gummersbach, der zugleich zum neuen Kapitän als Nachfolger des ins Oberbergische abgewanderten Dominik Mappes ernannt wurde, wird dem Club nach einer Knieoperation am Mittwoch wohl mindestens bis zum Winterbeginn fehlen. Stattdessen wird voraussichtlich Jannik Hofmann den TVH als Spielführer aufs Feld führen. Und auch auf der Torhüterposition gibt es vor dem Pflichtspielauftakt eine Neuerung: Dominik Plaue, in die abgelaufene Spielzeit noch als Nummer eins gestartet, wird sich zunächst mit dem Platz hinter Neuzugang Leonard Grazioli (mit Zweitspielrecht von der HSG Wetzlar) begnügen müssen.

Einen besonderen Appell hat Wohlrab dann aber doch noch: Und dieser richtet sich nicht an seine Mannschaft, sondern an deren Unterstützer. »Ich appelliere noch einmal ganz eindringlich an unsere Fans, dass die Halle möglichst voll wird. Hier spielen fast nur Jungs aus der Umgebung, die Unterstützung verdient hat, damit wir Eisenach einen richtigen Hexenkessel bereiten können.«

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