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Mit blauem Auge davongekommen

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Gießen (red). Ein 3:0-Heimsieg, eine 0:3-Auswärtsniederlage - so das Ergebnis der heimischen Hessenliga-Kegler. Während der KC 88 Wettenberg in Ronshausen klar das Nachsehen hatte, verteidigte Meteor 85 Mittelhessen mit dem Minimum an 48 Punkten den Heimerfolg.

M85 Mittelhessen - KSV Baunatal 4975:4754 (3:0/48:30): Mit einem blauen Auge kam Meteor 85 am zehnten Spieltag der Hesseliga davon.

Im ersten Block spielte Michael Buhl (852 Holz/10 EWP) nach leichten Anfangsschwierigkeiten seine gewohnte starke Zahl und sorgte gegenüber Speck (786/2) für ein sattes Plus. Kai Bolte (807/8) ließ nach gutem Beginn im zweiten Abschnitt etwas nach und musste mit den letzten Würfen dem am Ende immer stärkeren Bauer (807, 9) knapp den Vortritt lassen.

Bei 64 Holz Vorsprung fiel im Mittelblock die Vorentscheidung, da Robert Gellert (868, 11) und der Tagesbeste Rolf Rohrbach (873/12) einen überragenden Tag erwischten. Beide begannen furios mit über 453 beziehungsweise 462 zur Halbzeit, wobei besonders die 124 Holz im Abräumen von Rohrbach (234) die Anwesenden zu Beifallsstürmen veranlassten. Daneben hatten die Nordhessen Weikert (789/4) und Wagner (787/3) keine Chance.

Bei 229 Holz Vorsprung und lediglich erst einem Punkt in der Zweitwertung schien der letzte Block nur noch Formsache. Erst recht, da sowohl René Junge als auch Stefan Hormel mit guten Anfangsbahnen starteten. Doch unverständlicherweise verloren beide nach und nach den Faden und brachten somit ihre direkten Gegner Beckherrn und (795/7) und Leischner (790/5) wieder ins Spiel, obwohl diese sich mit ihren mäßigen Zahlen in die anderen Ergebnisse der Baunataler einreihten. Während Hormel (783/1) am Ende unter allen Gästezahlen blieb und diesen damit die Chance auf den dritten Spielwertungspunkt eröffnete, gelang es Junge, noch vier Gästespieler zu überspielen.

Die 48 Punkte in der Einzelwertung reichten für die Mittelhessen gerade noch zum glücklichen 3:0-Heimsieg. In diesem Jahr stehen nun noch zwei Auswärtsspiele an, die bei der nach wie vor angespannten personellen Situation noch über die Bühne gebracht werden müssen.

KSG Hönebach-Ronshausen - KC 88 Wettenberg 4952:4566 (3:0/57:21): Auch vom Auswärtsspiel bei der heimstarken KSG Hönebach-Ronshausen musste der KC 88 Wettenberg am zehnten Spieltag der Hessenliga mit leeren Händen die Heimreise antreten und fällt damit nach drei punktlosen Spielen in Folge auf Tabellenrang sieben zurück.

Die KSG startete von Beginn an furios. René Sufin (852/12) und Jörg Sekulla (835/11) waren für Wettenbergs erneut stärksten Auswärtsspieler Tino Anders (791/6) und Jörg Schnell (751/3) zu keinem Zeitpunkt greifbar. Auf der insbesondere für Gäste anspruchsvollen Kunststoffbahn im Ronshausener Bürgerhaus setzten die Hausherren auch im mittleren Abschnitt ihren souveränen Auftritt fort. Die zwischenzeitliche Hoffnung auf etwas Zählbares, wenn auch nur in Form von einzelnen Wertungen, zerstreuten die Osthessen Thomas Schaub (817/8) und Sebastian Knoth (821/9) mit jeweils überragenden Zahlen auf Bahn drei. Christian Lenz (762/4), ebenfalls auf Bahn drei optimal gestartet, hatte im weiteren Verlauf - wie auch Blockpartner Kai Göbler (728/1) - klar das Nachsehen.

Wettenbergs Versuch, zumindest mit seinen Liberos Kai-Uwe Schnell (785/5) und Jan Anders (749/2) eine kleine Ergebniskosmetik herbeizuführen, misslang. Für die KSG überwanden auch Lars Schmidt (802/7) und Thorsten Schaub (825/10) die 800-Marke und somit auch Wettenbergs Vorgaben. Die Spielgemeinschaft durfte sich am Ende über eine neue Saison-Heimbestleistung freuen und der KC musste wie schon beim vorangegangenen Auswärtsspiel die schmerzliche »Höchststrafe« gegen sehr gut aufgelegte Gastgeber akzeptieren.

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