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Mit Brettkontrolle zum ersten Sieg?

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Von: Christian Nemeth

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Nun aber: Im siebten Anlauf wollen die Pointers um Headcoach Daniel Dörr endlich den ersten Saisonsieg eintüten. Foto: Bär © Bär

Gießen (cnf). Zwei Wochenenden lang durften die Gießen Pointers in der 2. Basketball-Bundesliga ProB (Nord) pausieren, am kommenden Samstag steigen die Lahnstädter aber wieder in den Ring. Diesmal empfängt der heimische Staffel-Aufsteiger den Tabellenneunten RheinStars Köln, der zuletzt zwei Niederlagen in Folge zu quittieren hatte.

Gießen Pointers - RheinStars Köln (Sa., 20 Uhr)

Während der spielfreien Zeit der Mittelhessen wurde indes bekannt, dass die vor rund einem Monat kurzfristig und aufgrund eines Verkehrsstaus ausgefallene Pointers-Partie bei Rasta Vechta II nicht neu angesetzt, sondern als Gießener Niederlage und mit 20:0 Korbpunkten für die Niedersachsen gewertet wird. »Da kannst du nichts machen, das sind eben leider die Regeln«, sagt Pointers-Headcoach Daniel Dörr, dessen Farben somit auf bereits sechs Niederlagen binnen sechs Spieltagen kommen. Hinsichtlich der zurückliegenden Spielpause resümiert Dörr: »Ein bisschen abschalten war natürlich ganz gut. Auf der anderen Seite haben wir zuletzt gegen Rhöndorf (Anm. d. Red.: 85:97-Niederlage) zwar verloren, wir hatten aber dennoch gut gespielt. Diesen Enthusiasmus hätten wir gerne mitgenommen, das ist etwas schade.«

Nichtsdestotrotz glaubt Dörr an sein Team und gibt sich vor dem Heimauftritt kämpferisch: »Wir wollen auf jeden Fall da anknüpfen, wo wir gegen Rhöndorf aufgehört haben - am besten natürlich mit einem Sieg.«

Die Trainingseinheiten, so der Gießener Coach, verliefen zuletzt ordentlich, zudem freuen sich die Universitätsstäter über die Rückkehr ihres Leistungsträgers und Scharfschützen Christoph Kenntemich (25), der in dieser Runde aufgrund einer Bänderrissverletzung noch gar nicht auf dem Parkett stand. Gegen Köln dürfte der Smallforward aber sein Saison-Debüt geben - und dem Spiel des Dörr-Teams freilich noch einmal ganz neue Optionen gestatten.

Diese Verstärkung sollte gegen die RheinStars natürlich direkt hilfreich sein. Daniel Dörr bezeichnet die Domstädter im Vorfeld als »eine offensivstarke Truppe« und warnt insbesondere vor dem Kölner Top-Scorer, dem kanadischen Aufbauspieler Ali Sow (28,6 PpS), der auch die Scoring-Statistik der Nordstaffel anführt. »Der ist einfach unberechenbar und schießt aus allen Lagen. Auf ihn müssen wir unser Hauptaugenmerk legen«, fordert Dörr von seinen Schützlingen. Ebenfalls Gefahr im RheinStars-Aufgebot strahlt Pointguard Rupert Hennen aus. Dieser ist immerhin noch für 12,4 Punkte pro Partie gut und verteilt darüber hinaus 5,6 Assists im Schnitt.

Eine Schwachstelle aufseiten der Kölner hat der Gießener Trainer, der vor der Partie keine Ausfälle zu beklagen hat, im Gegenzug unter den Brettern ausgemacht: »Da haben wir vielleicht einen kleinen Vorteil.« Die Nordrhein-Westfalen stellen statistisch betrachtet den drittschwächsten Rebound-Wert der Staffel (34,3 RpS), liegen damit allerdings auch nur knapp hinter den Mittelhessen.

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