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Mit großer Moral

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Gießen (miw). Die HSG Wettenberg musste sich nach einer guten Vorstellung und einer zwischenzeitlichen sechs-Tore-Führung in der Handball-Oberliga der Frauen mit einem 21:21 (14:10) bei der HSG Großenlüder/Hainzell zufrieden geben. Durch das Remis wahrt Wettenberg weiterhin die Position im Tabellenmittelfeld.

HSG Großenlüder/H. - HSG Wettenberg 21:21

Gäste-Trainer Kai Nober war mit dem Auftreten seiner Mannschaft insgesamt zufrieden: »Ich muss der Mannschaft für diese kämpferische Leistung ein großes Kompliment machen. Uns sind spontan gleich drei Spielerinnen ausgefallen, die Mannschaft hat das toll aufgefangen. Da wir die einzige Mannschaft sind, die ihre Heimspiele nicht mit Harz austrägt, ist ein Auswärtspunkt in einem Harzspiel grundsätzlich immer eine gute Sache.«

Wettenberg kam stark in die Partie und konnte sich auf 5:1 absetzen. Die Gäste agierten in der Offensive über weite Strecken konzentriert, sodass der Vorsprung beim 9:4 durch Kreisläuferin Michelle Rolshausen und beim 11:6 weiterhin Bestand hatte. In der 26. Minute baute die Auswärts-Sieben die Führung sogar auf 14:8 aus, ehe Großenlüder bis zur Pause verkürzen konnte.

Auch im zweiten Spielabschnitt blieb die Nober-Sieben spielbestimmend. Tanja Tröller netzte mit ihrem siebten Tagestreffer zum 15:11 ein. Auch beim 20:14 (45.) und 21:16 (47.) jeweils durch Janine Tafferner lagen die Gäste auf Kurs Auswärtssieg. Das 21:16 sollte jedoch der letzte Treffer der Gäste bleiben. Der Aufsteiger kam Tor um Tor näher und drei Minuten vor Ende der Partie zum 21:21-Ausgleich. Danach vergaben die Osthessinnen bei einem Siebenmeter sogar die Chance auf den Sieg.

Wettenberg: Habermehl, Rinn; Jansche (1), Schuldt (3/2), Goncalves (4), Tafferner (3), Rolshausen (2), Schwab (1), Tröller (7), Hammermann, Schäfer, Krüger

Großenlüer/Hainzell: Hartung, Greulich; Schultheis (1), Hasenauer, Lehmann (1), Klitsch (1), Wertmüller, Reith (3), Hölzinger (4/4), Okrusch (3), Elsing (3), Bruhn (5)

Schiedsrichter: Lippert/Lippert (Obertshausen/Heusenstamm) - Zeitstrafen: zwei (Jansche zwei); zwei (Hasenauer, Hölzinger). - Siebenmeter: 2/2:7/4

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