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Mit Personalnot zur Germania

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Gießen (mol). Eine gute Leistung boten die Handballerinnen des TV Hüttenberg am vergangenen Wochenende und doch steht nach der 25:29-Niederlage gegen die SG Kirchhof fest, dass das Team von Trainer Peter Tietböhl in der Abstiegsrunde der Frauenhandball-Oberliga antreten muss. Weshalb der abschließenden Hauptrunden-Begegnung doch noch eine große Bedeutung zukommt, denn auch der kommende Gegner wird ab Ende April dann um den Ligaverbleib kämpfen.

Germania Fritzlar II - TV Hüttenberg (Freitag, 20 Uhr)

Da die Punkte aus dem direkten Aufeinandertreffen mitgenommen werden, ist die Zielsetzung im Lager der Mittelhessinnen natürlich klar. »Schaut man auf die Dritte Liga, wo ja generell viele Mannschaften absteigen werden und sieht zudem, dass viele hessische Teams auf den gefährdeten Rängen liegen, kann es in der Abstiegsrunde der Oberliga doch einige Teams treffen. Deswegen wollen wir logischerweise alles daransetzen, um diese Punkte noch mitzunehmen und am Freitagabend mit einem Sieg nach Hause zu fahren«, beschreibt TVH-Coach Tietböhl die Ausgangslage.

Dieser fuhr mit seiner Mannschaft Anfang Dezember just gegen Fritzlar den ersten Saisonsieg ein, der beim 32:20 zudem überdeutlich ausfiel. Doch die letzten Wochen waren für die Hüttenberger Damen ob vieler Ausfälle keine einfachen, sodass das Hinspielergebnis nun natürlich kein Maßstab mehr ist.

Zudem ist die Personalsituation vor dem abschließenden Spiel am Freitag noch unklar. »Aktuell kann ich noch nicht sagen, mit welchem Kader wir auflaufen werden, aber es werden sicherlich Spielerinnen berufs- und auch verletzungsbedingt fehlen«, führt Hüttenbergs Trainer aus.

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