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Mit Rückenwind

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Dutenhofen (flo). Die Devise für die Drittliga-Handballer der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen liegt auf der Hand: Nachlegen - und erstmals in dieser Saison auswärts punkten. Mit dem Rückenwind des 36:30-Sieges gegen den TV Kirchzell sind die Grün-Weißen am Samstag (19.30 Uhr, Sporthalle Schulzentrum Mundenheim) beim Aufsteiger VTV Mundenheim zu Gast.

Eine Aufgabe, die es in sich hat.

Mundenheim - Dutenhofen/Mü. (Sa., 19.30 Uhr)

Nach sieben Partien und 4:10 Punkten hat Axel Spandau schon einmal ein erstes Etappenziel ins Auge gefasst. »Bis Dezember«, sagt der HSG-Trainer, »sollten wir zehn Punkte auf dem Konto haben. Mindestens.« Dazu fehlen noch ganze sechs Zähler bei ebenso vielen Begegnungen. Abwegig aber ist diese Zielsetzung nicht. Nach der Aufgabe in Mundenheim stehen insbesondere im November nahezu im Wochentakt richtungsweisende Duelle an, in denen die Spandau-Truppe tunlichst punkten sollte: Bei Schlusslicht DJK Waldbüttelbrunn, gegen den Drittletzten mHSG Friesenheim-Hochdorf II, beim Zehnten TuS Dansenberg.

Kommen schon in Mundenheim die nächsten Zähler dazu? Aufsteiger hin oder her - die Grün-Weißen erwartet eine hohe Hürde. Akklimatisierungsprobleme lassen sich der VTV Mundenheim jedenfalls nicht nachsagen. Auswärts haben die Ludwigshafener zwar noch nicht gepunktet, zuhause aber sammelt der Aufsteiger fleißig Zähler für den Klassenerhalt: Drei der fünf Heimspiele hat Mundenheim gewonnen - gegen die HSG Pohlheim (30:28), die HG Saarlouis (28:24) und zuletzt das Derby gegen mHSG Friesenheim-Hochdorf II (21:19). Lediglich gegen Gummersbach II (27:29) und den Rangzweiten Hanau (27:31) setzte es Niederlagen für die Truppe von Trainer Steffen Schneider, der noch als Spieler dabei war, als Mundenheim in der Saison 2010/11 letztmals drittklassig unterwegs gewesen war.

»Sie haben eine aggressive 6:0-Abwehr und ein ordentliches Tempospiel, dazu eine eingespielte Mannschaft und ein lautstarkes Publikum im Rücken«, kennt Spandau die Gründe für die Heimstärke. Dabei reisen die Mittelhessen keineswegs mit voller Kapelle nach Rheinland-Pfalz: Neben Torhüter Simon Böhne und Rückraumspieler Erik Irle fallen mit Tim Lauer (Schulter) und Paul Geffert (Knie) zwei Akteure aus der Aufbaureihe weg. Rechtsaußen Simon Belter ist aber wieder an Bord.

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