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Mit Rückenwind ins nächste Derby

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Von: Christian Németh

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Die Ergebnisse im neuen Jahr stimmen bisher. Geht es nach den Licher Korbjägern um Trainer Vikor Klassen, soll das auch so bleiben. Foto: imago © imago

Gießen (cnf). Die Korbjäger von Lich Basketball sind bislang blendend im neuen Jahr 2023 in der 1. Regionalliga Südwest unterwegs und konnten ihre ersten beiden Begegnungen nach der Weihnachts-Unterbrechung bekanntlich für sich entscheiden. Diesen Rückenwind möchten die Brauereistädter gerne mitnehmen, wenn sie am kommenden Sonnabend bei den Baskets Limburg ihre Zelte aufschlagen.

Baskets Limburg - Lich Basketball (Samstag, 20 Uhr)

»So kann man ein Jahr beginnen«, schmunzelt LB-Headcoach Viktor Klassen, dessen Team erst vergangenes Wochenende zu einem knappen 81:79-Erfolg gegen den VfL Bensheim kam. Leichtfertigkeit macht sich beim Licher Cheftrainer deswegen aber natürlich noch lange nicht breit: »Wir müssen dennoch jeden Gegen im Auge behalten - auch wenn Limburg in der Tabelle hinter uns steht.«

Viele Fragezeichen im Licher Team

Die Domstädter aus dem hessischen Westen sind seit dem Jahreswechsel noch sieglos, mussten in diesem Zeitraum aber auch mit dem Tabellendritten SG Mannheim sowie mit dem MTV Stuttgart ringen. »Die haben auf jeden Fall drei, vier Schlüsselspieler, die wir bearbeiten müssen. Und arbeiten müssen wir definitiv, da der Einsatz bei ein paar Spielern fraglich ist«, betont Klassen. Unter anderem das Auflaufen von Felix Schweizer, Kevin Hoxhallari sowie Till Wagner ist vorab aus gesundheitsbedingten Gründen noch nicht spruchreif. »Da werden wir erst am Freitag sehen, ob sie mitwirken können«, sagt der LB-Übungsleiter.

Das Hinspiel gegen die Baskets hatten die Wetterstädter Anfang Oktober deutlich mit 93:60 zu eigenen Gunsten entscheiden können, allerdings war Limburg damals mit nur acht Mann angereist. Unter anderem Aufbauspieler Sean Stoqua (14,7 PpS) sowie US-Center Brandon Lee Cataldo (13,4 PpS, 9,7 RpS) waren noch nicht mit an Bord.

Bester und wichtigster Scorer beim nächsten Licher Gegner ist Matej Kljaic (18,3 PpS), den Klassen als Limburgs »Dirigenten« bezeichnet. Auch wenn am Samstag kein Selbstläufer zu erwarten ist, gibt sich der LB-Coach zuversichtlich: »Wenn wir unsere Leistung aus den letzten Spielen, speziell in der Verteidigung, abrufen, und wenn wir zusammenhalten, dann wird das, glaube ich, gut aussehen.«

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