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Mit Tempo gen Aufstieg

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Auch seine Treffsicherheit ist bei der HSG Wettenberg gefragt: Lennart Lauber. © PeB

Gießen. Nachdem die HSG Wettenberg mit einem furiosen Erfolg in die Abstiegsrunde der Männerhandball-Oberliga gestartet ist, möchte das Team von Trainer Axel Spandau daran nun auch im Auswärtsspiel beim bislang punktlosen Schlusslicht SG Rot-Weiß Babenhausen anknüpfen.

Während die HSG Pohlheim versuchen wird, ihre Spitzenposition in der Meisterrunde im Gastspiel beim TuS Dotzheim zu verteidigen, schielt die HSG Kleenheim-Langgöns bei TuSpo Obernburg auf die ersten Zähler der neuen Runde.

Aufstiegsrunde

TuS Dotzheim - HSG Pohlheim (Samstag, 19 Uhr, Sporthalle Schelmengraben Dotzheim): Obwohl der Auftakt in die Meisterrunde gegen Hanau II doch ein wenig von Nervosität und der Unsicherheit, wo man denn nach der langen spielfreien Zeit wirklich steht, geprägt waren, entledigten sich die Pohlheimer ihrer Pflichtaufgabe souverän und feierten einen klaren 28:21-Sieg.

»Da waren noch ein paar Fehler dabei, aber ich denke, wir sind jetzt im Rhythmus. Ohne Hanau zu nahe treten zu wollen, erwarte ich in Dotzheim doch eine schwerere Aufgabe, zumal der TuS über einige individuell sehr starke Spieler verfügt«, sagt HSG-Coach Lex. Der sieht diese Individualisten aber natürlich auch in seinen Reihen und glaubt, dass zudem die breitere Bank der Pohlheimer am Ende den Ausschlag geben könnte.

»Das Spiel findet auswärts statt, da ist es immer schwierig. Dotzheim wird sicherlich versuchen, das Tempo zu verschleppen, während wir es aufnehmen wollen. Unser Ziel ist es, alle Spiele bis zum Saisonende zu gewinnen, deswegen wollen wir das natürlich auch am Samstagabend tun«, gibt Andi Lex vor.

TuSpo Obernburg - HSG Kleenheim-Langgöns (Sonntag, 17.30 Uhr, Valentin-Ballmann-Halle Obernburg): Äußerst unglücklich mussten sich die Kleenheimer zum Auftakt in eigener Halle den Spitzenteam aus Offenbach-Bürgel geschlagen geben, trotz einer 25:23-Führung drei Minuten vor dem Ende setzte es praktisch in der Schlusssekunde noch eine bittere 25:26-Niederlage.

Und einfacher werden die Aufgaben auch am Wochenende nicht, was zum einen an der Tatsache liegt, dass mit TuSpo Obernburg nun der Sieger der Südstaffel wartet, die personelle Situation im SGK-Lager zum anderen aber weiterhin alles andere als rosig ist. »Aus sportlicher Sicht ist Obernburg in der Hauptrunde natürlich ein richtig starker Gegner. Sie stellen eine sehr gute Abwehr und haben mit Raab, Markert und Göpfert einen richtig starken Rückraum«, schätzt SGK-Trainer Matthias Wendlandt den kommenden Gegner hoch ein.

Neben den Langzeitverletzten muss der Coach mit David Strasheim und Fabian Hoepfner zudem weiterhin auf die wohl beste Flügelzange der Liga verzichten.

Abstiegsrunde

RW Babenhausen - HSG Wettenberg (Samstag, 18 Uhr, Halle der Joachim-Schumann-Schule Babenhausen): In der Favoritenrolle befinden sich die Herren aus dem Gleiberger Land am Wochenende ob der tollen Vorstellung beim 33:22 gegen Umstadt/Habitzheim und da der Kontrahent aus Südhessen im Laufe der Saison noch keinen einzigen Pluspunkt verbuchen konnte.

Doch darin liegt die besondere Gefahr, zumal sich das Team von Axel Spandau ob der Tabellensituation auch keine Ausrutscher erlauben kann. »Zwei Punkte wären für uns natürlich enorm wichtig. Dafür müssen wir konzentriert und kompakt antreten und an das Umstadt-Spielen anknüpfen«, so Wettenbergs Trainer, der außerdem mit einem unkonventionell spielenden Gegner rechnet. »Da könnte möglicherweise eine unorthodoxe 3:2:1-Deckung auf uns zukommen, zudem spielt Babenhausen im Angriff extrem 1:1-orientiert!«

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