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Mit viel Mut zum Erfolg

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Emelie Bachenheimer feiert mit der HSG Kleenheim-Langgöns über Wülfrath einen klaren Heimerfolg. © Bär

Oberkleen (mol). Die HSG Kleenheim-Langgöns hat in der Dritten Frauenhandball-Liga eine bärenstarke Reaktion auf die schmerzhafte Derby-Niederlage gegen die HSG Gedern/Nidda in der Vorwoche gezeigt. Nach einer vorzüglichen Vorstellung behielt das Team von Trainer Martin Saul am Sonntagabend in heimischer Halle klar mit 31:24 (17:9) gegen den TB Wülfrath die Oberhand und feierte damit den dritten Saisonsieg.

HSG Kleenheim/L. - TB Wülfrath 31:23

»Es lief von Anfang an so, wie wir uns das vorgestellt haben. Wir waren sehr präsent, im Angriff - viel mutiger als in der letzten Woche, standen gut in der Abwehr und kamen sowohl über Gegenstöße als auch über den Kreis sowie über Eins-gegen-Eins-Situationen zu Torerfolgen. In der Schlussphase ist es uns in der Euphorie nicht ganz gelungen, die Konzentration zu halten, aber das ist heute wahrlich kein Wermutstropfen«, resümierte ein hochzufriedener Saul Im Anschluss.

Von Beginn an war den Gastgeberinnen anzumerken, dass die Punkte diesmal in Oberkleen bleiben sollten. Kein einziges Mal geriet die Heimsieben am Sonntagabend in Rückstand, der Tabellensiebte lag lediglich beim 1:1 (4.) gleichauf. Danach nahm der SGK-Express aber zügig Fahrt auf. So hatte die mit elf Treffern beste Werferin Lisa-Marie Kiethe nach zehn Minuten bereits zum 4:1 getroffen, nur fünf Minuten später leuchtete nach Celina Rüspelers Tor bereits eine 9:2-Führung von der Anzeigetafel der Weidig-Sporthalle. Zwar kamen die Gäste aus Nordrhein-Westfalen in der Folge zu mehr Torerfolgen als noch in der Anfangsviertelstunde, am klaren Vorsprung der Kleebachtalerinnen änderte dies aber nichts. Im Gegenteil: Bei Nina Eggers 17:8-Torerfolg (29.) war der höchste Vorsprung in Durchgang eins erreicht.

Partie ist bereits früh entschieden

Und auch in der zweiten Halbzeit änderte sich an den Kräfteverhältnissen nur wenig. Zwar baute Kleenheim-Langgöns den Vorsprung zunächst nicht weiter aus, schaffte es aber jederzeit, die souveräne Führung zu verwalten. Knapper als beim 14:21 (40.) kam Wülfrath nämlich nicht heran. Nach einem weiteren Zwischenspurt der Saul-Sieben war die Partie beim 26:15 durch Ann-Sophie vom Hagen bereits nach gut 45 Minuten entschieden. Eine Schwächephase erlaubten sich die Gastgeberinnen in der Schlussphase in Gefühl des sicheren Sieges dann doch noch, der 0:6-Lauf nach dem 28:17 hatte aber keine Auswirkungen mehr (28:23, 57.), zumal Kiethe (zwei) und vom Hagen drei Treffer in Serie nachlegten. »Das war wirklich ein absolut verdienter Sieg. Es ist schön, die Entwicklungsschritte zu sehen. Auch für die Mädels, die merken, dass sie es wirklich können«, freute sich Kleenheims Trainer.

HSG Kleenheim-Langgöns: Hahn, Bork, Buhlmann - Eggers (1), Lotz, Dietz (1), Bachenheimer (2), Rüspeler (2), Kleinpell, Suchantke (1), von Hagen (6), Kiethe (11/7), Schäfer (1), Weber (6).

TB Wülfrath: Klanz, Giebisch - Sippli, Buiting, Kürten (7/3), Otte (5), Tanzhaus (2), Meyer (3), Büngeler (1), Karbowski, Kiekbusch (3), Jakobeit (1), Djokovic (2), Stausberg, Feldstedt.

Schiedsrichterinnen: Kaplan/Scheld (Wiesbaden/Hüttenberg). - Zuschauer: 100. - Zeitstrafen: vier (Eggers, Lotz, Bachenheimer, Weber), drei (Otte, Meyer, Jakobeit). - Siebenmeter: 7/6, 3/3.

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