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Mit voller Kapelle zur Leine

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Oberkleen (mol). Die erste von nur vier Aufgaben in der sogenannten »Klassenverbleibsrunde« der Dritten Frauenhandball-Liga wartet am Wochenende auf die HSG Kleenheim-Langgöns.

Hannoverscher SC - HSG Kleenheim-Lang. (Sonntag, 15 Uhr)

Da mit dem VfL Wolfsburg einer der drei angedachten Gegner nicht mehr antritt und bereits als Absteiger feststeht, warten mit dem ASC Dortmund 09 und dem Hannoverschen SC von 1893 nur noch zwei Kontrahentinnen auf das Team von Trainer Martin Saul. Und zur letztgenannten Mannschaft in die niedersächsische Landeshauptstadt reisen die Kleebachtalerinnen auch am Sonntag. Um 15 Uhr ertönt dann der Anpfiff in der Sporthalle Sahlkamp bei den Städterinnen an der Leine.

Ob der wenigen Spiele und der mit 3:5 Punkten besseren Ausgangslange als lange Zeit gedacht, aber natürlich bei weitem keiner guten, haben die heimischen Handballerinnen natürlich am Wochenende nichts zu verschenken. Als Herausforderung sieht der SGK-Coach die erste richtig lange Auswärtsfahrt der Saison an, zudem könnte das Datum natürlich auch noch Einfluss auf die Aufstellung haben.

»Stand jetzt können wir mit voller Kapelle nach Hannover fahren. Zum einen hoffen wir natürlich, dass bis zur Partie keine Verletzten hinzukommen oder Coronafälle auftauchen, zum anderen müssen wir aber auch abwarten, ob die Polizistinnen in unserem Kader am 1. Mai nicht kurzfristig arbeiten müssen. Das könnte durchaus passieren!«, beschreibt Saul.

Der Kontrahent vom Hannoverschen SC stößt aus Staffel C in die »Klassenverbleibsrunde« hinzu und belegte dort nach der Hauptrunde mit 18:26 Punkten den achten Tabellenplatz. Beste Torschützin der Niedersächsinnen ist die Mittelspielerin Marie Seidler, die mit 115 erzielten Tore auf dem acht Platz der staffelinternen Torjägerliste landete.

Aber generell sieht der Kleenheim-Langgönser Trainer eine Mannschaft auf seine Truppe zukommen, die über das Kollektiv kommt. »Sie sind in der Tat wirklich sehr ausgeglichen besetzt und verfügen über ein Team, dass insgesamt nur wenige Fehler macht«, so Saul zum Gegner.

Der Kleenheimer Coach ergänzt, was er sich daher von seiner Mannschaft erwartet. »Wir brauchen auf jeden Fall volle Konzentration und müssen die Chancen, die sich uns bieten, auch nutzen. Wenn es uns gelingt, unsere Stärken auf die Platte zu bringen und es schaffen, das auch über 60 Minuten durchzuziehen, dann bin ich mir sicher, dass wir das Spiel gewinnen werden. So weit bin ich von den Fähigkeiten meiner Mädels überzeugt!«

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