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Mit Zuversicht in den Ruhrpott

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Malochen am Kreis: Madeleine Müller (unten) und die HSG Lumdatal müssen in den Ruhrpott. © Bär

Lumdatal. Nach einigen Wochen Verschnaufpause starten die Handballerinnen der HSG Lumdatal am Wochenende in der Dritten Frauenhandball-Liga in die »Klassenverbleibsrunde«. Und im ersten von sechs Spielen steht für das Team von Trainer Marcel Köhler dann am Samstag eine Fahrt in den Ruhrpott auf dem Programm, um 16.30 Uhr ist der PSV Recklinghausen Gastgeber für den heimischen Vertreter.

Und auch wenn die HSG aktuell auf dem letzten Platz der sechs Teams starken Staffel liegt, reisen die Mittelhessinnen nicht ambitionslos gen Westen.

PSV Recklinghausen - HSG Lumdatal (Samstag, 16.30 Uhr)

»In den letzten Hauptrundenpartien waren doch einige dabei, in denen wir uns sehr viele Fehler geleistet und wir auch in der Deckung nicht immer gut agiert haben. Daher ist unser vorrangigstes Ziel am Samstag, nach uns und auf unsere eigene Leistung zu schauen und daran arbeiten, die Fehlerzahl zu minimieren. Natürlich wollen wir auch versuchen, dort etwas mitzunehmen, aber Recklinghausen ist schon eine gute Mannschaft«, so der HSG-Coach zur Auswärtsaufgabe.

In der Tat sammelte das Team aus Nordrhein-Westfalen in Staffel C satte 21 Saisonzähler ein, landete am Ende auf dem siebten Platz und verpasste den sicheren Klassenerhalt daher nur um einen Rang. Zudem weiß der PSV mit der Halblinken Lara Janz eine der besten Torschützinnen der Staffel in seinen Reihen, die am Ende der Hauptrunde mit 151 Treffern Platz zwei der Torjägerliste belegt hat. »Sie sticht aus dem Team wirklich heraus, hat einen guten Wurf, ist körperlich stark und für mich die entscheidende Spielerin. Sie gilt es natürlich vor allen Dingen, in den Griff zu bekommen«, glaubt Köhler.

Der Trainer ergänzt aber: »Recklinghausen ist eine Mannschaft mit vielen unterschiedlichen Spielerinnen-Typen. Manche sind wurfstark, andere spielstark oder besitzen ein gutes Eins-gegen-Eins. Aus meiner Sicht ist das der stärkste der drei Gegner, die da auf uns zukommen. Zudem zeichnet den PSV aus, dass er insgesamt sehr ballsicher ist, wenig Fehler macht und über ein gutes Tempospiel verfügt. Daher wird das eine sehr anspruchsvolle Aufgabe für uns!«

Aber Druck machen sich die Lumdatalerinnen ohnehin nicht und gehen die sechs Aufgaben mit der nötigen Lockerheit an.

Zudem kann Trainer Köhler voraussichtlich fast auf seinen gesamten Kader bauen, einzig Linkshänderin Carmie Schneider fehlt aus beruflichen Gründen.

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