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Mittelhessen rückt nach Süden

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Gießen (jsg). Alles neu in der U18-Basketball-Bundesliga aus mittelhessischer Sicht. Das Team Mittelhessen, seit einigen Jahren in Grünberg verankert, verschiebt seinen Mittelpunkt in Richtung Bad Homburg. Der Grund: Grünberg hatte die Lizenz, aber keine Spielerinnen. Eine Spielgemeinschaft aus Bad Homburg und Südhessen hatte Spielerinnen, aber nach knapp verpasster Qualifikation keine Lizenz.

So kamen die Verantwortlichen zusammen und nun wird eine große hessische Spielgemeinschaft unter dem Label des Teams Mittelhessen an den Start gehen.

Kader: Mit sieben Spielerinnen stellt die Homburger TG den Kern des Teams, drei Aktive kommen von der BG Darmstadt-Roßdorf, zwei aus Grünberg und je eine von der SG Weiterstadt sowie Eintracht Frankfurt. Aufgrund der geographischen Gegebenheiten wird die Mannschaft ihre Basis auch in Bad Homburg haben und zeitweise in Darmstadt trainieren. Die einzige Spielerin, die dem Team Mittelhessen erhalten bleibt, ist Amelie Müller. Alle anderen Spielerinnen des letzten Jahres sind nicht mehr im Aufgebot, die meisten sind aus Altersgründen ausgeschieden. Aus dem TSV-Fundus neu dabei ist Tia Reul, die auch im Regionalliga-Team der Grünbergerinnen steht.

Trainer: Trainiert wird das junge Team vom erfahrenen Headcoach Conrad Jackson, der bei der SG Weiterstadt zu Zweitligazeiten den gleichen Posten innehatte. Zuletzt war er dort nach einer Pause wieder als Co-Trainer engagiert.

Prognose: Talent ist im Kader definitiv vorhanden, die Erfahrung fehlt den Mädels allerdings. Bis auf Amelie Müller hat keine Spielerin bei einem WNBL-Spiel auf dem Parkett gestanden. Daher wird es eine ganze Weile dauern, bis das Team sich an das Niveau angepasst hat. Und obwohl in der jungen Truppe viel Potential schlummert, dämpfen die Coaches die Erwartungen, vor allem für den Saisonstart. Das Zusammenführen der Spielerinnen aus den verschiedenen Teams und die Anpassung an die neue Liga be dürfen Zeit. Die Hoffnung ist aber, dass nach Weihnachten alle Prozesse weit fortgeschritten sind, sodass das Team seine Qualitäten ausspielen kann. Ziel ist trotzdem zunächst der Klassenerhalt.

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