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»Müssen in schwierigen Situationen ruhig bleiben«

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Dutenhofen (flo). Der Auftakt in der Fremde endete mit einer 27:31-Niederlage beim TV Gelnhausen. Nun wollen die Drittliga-Handballer der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen im ersten Heimspiel dieser Saison die ersten Punkte einfahren. Am Samstag (19.30 Uhr) gastiert die TSG Haßloch in der Sporthalle Dutenhofen.

Dutenhofen/M. - TSG Haßloch (Sa., 19.30 Uhr)

Dass die Grün-Weißen dann, wenn der Motor mal etwas ruckelt, von ihrem Kurs abkommen, soll in eigener Halle nicht noch einmal passieren. In Gelnhausen nämlich hatte genau das in der zweiten Hälfte zur Vier-Tore-Pleite geführt. »Wir wollen und müssen in schwierigen Situationen ruhig bleiben, das ist erstmal unser Hauptziel«, betont Trainer Axel Spandau vor seiner Heim-Premiere. »Denn wenn wir unsere Linie beibehalten, dann sind wir gut unterwegs, denke ich.« Zumal die Wetzlarer Vorstädter personell wohl aus dem Vollen schöpfen können. Einzig hinter Torhüter Lorenz Rinn, der unter der Woche krankheitsbedingt passen musste, steht ein kleines Fragezeichen.

Anders als die HSG startete der kommende Gegner TSG Haßloch erfolgreich in die neue Spielzeit. Gegen den TV Kirchzell setzten sich die Rheinland-Pfälzer knapp mit 33:32 durch - wohlgemerkt nach einem 28:31-Rückstand. »Haßloch spielt eine intensive 6:0-Deckung, ist körperlich sehr robust, schnell im Gegenstoß und im Rückraum sehr stark besetzt. Da wartet gerade körperlich ein harter Brocken auf uns«, weiß Spandau. Seine Schlussfolgerung: »Wir müssen das Tempo bei geringer Fehlerquote hochhalten.«

Kurios: Haßlochs Trainer Andreas Reckenthäler, dessen Vater Wolfang einst lange Jahre den Frauen-Bundesligisten DJK/MJC Trier anleitete, hatte sich mit der TSG nach dem über die Abstiegsrunde erkämpften Klassenerhalt zunächst nicht auf eine weitere Zusammenarbeit einigen können. Mitte Juli kehrte er dann doch zurück - und peilt mit seinem neuen alten Club nun den möglichst frühzeitigen Ligaverbleib an.

Derweil ist bei der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen die Suche nach weiteren Neuzugängen weiterhin auf der Agenda der Verantwortlichen. Ein Torhüter soll definitiv noch kommen, da Rinn ab Februar aus beruflichen Gründen nicht mehr an Bord sein wird. Die Verpflichtung eines Rückraumspielers steht zumindest im Raum. »Da sind wir aber noch nirgends in finalen Gesprächen«, lässt Spandau durchblicken, dass die Grün-Weißen in diesen Tagen Geduld für die Besetzung der letzten Kaderplanstellen beweisen müssen.

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