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»Müssen Linie treu bleiben«

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Grünberg (zye). Beim kommenden Heimspiel gegen den SC Rist Wedel können Zweitliga-Korbjägerinnen der Bender Baskets Grünberg wieder ihre Fans in der Theo-Koch-Sporthalle begrüßen - wenn auch nur unter 2Gplus-Bedingungen. Eines der beiden Teams wird beim Ertönen der Schluss-Sirene am Samstag endlich seine lange Niederlagenserie beenden können.

B. B. Grünberg - Rist Wedel (Sa., 16 Uhr)

Wie auch bei den Grünberger Baskets sieht die aktuelle Zweitliga-Saison bei den Gäste aus Schleswig-Holstein alles andere als rosig aus. Zuletzt konnten sie nur im letzten Spiel vor der Weihnachtspause einen Sieg landen. Dort knippste die 1,90 Meter Centerin Jessica Höötmann mit ihren 30 Punkten sämtliche Lichter aus. Auch hat Kata Takacs, die zweite Wedel-Hünin unter den Körben, eine exzellente Saison, reboundet zuverlässig und steuert souverän zweistellige Punktewerte für ihr Team bei. Baskets-Coach René Spandauw dürfte vor diesen erfahrenen Wedelerinnen besonders auf der Hut sein.

In Sachen Defense und Rebounds dürfte Grünberg dem Liganeuling aber dennoch gewachsen sein. Trotzdem: Wedel machte bisher im Schnitt zehn Punkte mehr pro Spiel als Grünberg. Oberste Priorität dürfte also für die Gallusdamen sein, einen geordneten und fokussierten Angriff auf die Beine zu stellen. Es braucht eine ähnliche Offensivleistung wie vergange Woche gegen Alba. Diese kam laut Coach Spandauw zustande, weil endlich mal so etwas wie Kontinuität sowie ein nahezu komplettes Team im Training vorhanden war.

»Gegen Berlin haben wir gezeigt, wie gut wir spielen können. Jetzt liegt es an uns, dieser Linie treu zu bleiben«, erklärte Spandauw - nur auf die vielen Ballverluste könne er verzichten. Hier kritisierte er die zuletzt 23 von 28 Turnover gegen Berlin, die gerade einmal vier seiner Spielerinnen begangen haben. Gegen Wedel dürfe sich das nicht wiederholen.

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