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Mutig zum Angstgegner

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Auch gegen Ederbergland II ist von den Wettenbergern Michel Wagner (l.) und Marvin Maesser voller Körpereinsatz gefragt. © PeB

Gießen (mol). Den bereits 28. von 34 Spieltagen hält der Spielplan der Fußball-Gruppenliga Gießen/Marburg am Wochenende bereit, weshalb für die Teams nicht mehr viel Zeit bleibt, Versäumtes noch nachzuholen.

Extrem schwere Heimaufgaben warten dabei diesmal auf die SG Kesselbach/Odenhausen/Allertshausen am Samstag (17.30 Uhr in Odenhausen) und den MTV 1846 Gießen am Sonntag (15.45 Uhr), die mit Tabellenführer FC Burgsolms bzw. dem Dritten SSC Juno Burg absolute Aufstiegsanwärter empfangen.

Während die TSF Heuchelheim aktuell sicher auf Platz vier «gebucht« sind, ihrem Erfolg unter der Woche in Wetter aber am Sonntag (16.15 Uhr in Kraftsolms) einen weiteren Aufwärtssieg bei der SG Waldsolms folgen lassen wollen, geht es für die weiteren heimischen Vertreter um wichtige Zähler im Kampf um den Klassenerhalt. So stehen sowohl für den TSV Lang-Göns am Sonntag (15.30 Uhr) beim Tabellenfünften SpVgg. Leusel und für die FSG Wettenberg am Samstag schwere Auswärtsaufgaben an.

FC Ederbergland II - FSG Wettenberg (Samstag, 17 Uhr in Battenberg): Dann geht es für das Team von Bastian Panz nämlich zur Verbandliga-Reserve des FC Ederbergland nach Battenberg, wo die Gastgeber immerhin in neun ihrer zwölf Heimspiele ungeschlagen blieben. Der letzte Auswärtssieg der Wettenberger datiert dagegen vom 14. November vergangenen Jahres, als ein 3:2-Erfolg beim TSV Bicken gelang. Und als wären das der schlechten Voraussetzungen nicht genug, so gingen für die Herren aus dem Gleiberger Land auch bislang alle drei Gruppenliga-Duelle mit dem FCE verloren (0:1, 0:3, 1:4). »In der Tat lag uns Ederbergland bislang irgendwie nicht, das stimmt. Man muss bei ihnen ja auch immer abwarten, wer von der ersten Mannschaft vielleicht noch zur Verfügung steht, das macht die Sache nicht leichter. Aber ich schaue auf unseren letzten Leistungen und sehe da doch gute, auch wenn es zu Punkten oftmals nicht gereicht hat. Warum sollten wir diese Serie daher jetzt nicht brechen?«, fragt der FSG-Coach.

Und in der Tat wäre Zählbares für die Wettenberger, die mit 24 Punkten derzeit auf dem viertletzten und damit auf einem Abstiegsplatz liegen, wichtig, da die Ausbeute der letzten Wochen doch mager war. Allerdings stand die FSG unter anderem dem Dritten Juno Burg (1:3) und dem Zweiten VfL Biedenkopf (2:5) und damit absoluten Liga-Schwergewichten gegenüber. »Da haben wir uns dennoch gut präsentiert, diese Gegner sind aber nicht unsere Kragenweite. Leider war die Fehlerquote, die sich durch alle Mannschaftsteile zog, einfach zu hoch. Und wenn du diese Fehler anbietest, nutzen solche Mannschaften das natürlich gnadenlos aus. Schade war dagegen vor allem, dass wir zuvor, beispielsweise bei dem wichtigen Spiel in Braunfels (0:1), mit massiven Personalproblemen zu kämpfen hatten. Aber damit haben wohl alle Mannschaften in dieser Saison zu tun, daher hilft das Zurückschauen jetzt auch nicht«, beschreibt FSG-Coach Panz.

Für dessen Team ist bei nur zwei Zählern Rückstand auf die Braunfelser noch alles drin hinsichtlich des Klassenerhaltes, in den nächsten Wochen warten neben Ederbergland dann der Siebte aus Wetter oder das Gastspiel bei Schlusslicht Emsdorf und daher - im Vergleich zu Biedenkopf oder Burg - sicherlich Teams, gegen die sich die Wettenberger zumindest Chancen ausrechnen. Und in die entscheidenden letzten Saisonwochen geht die FSG zumindest personell deutlich besser aufgestellt als noch vor einiger Zeit.

»Es ist schon so, dass wir einen recht breiten Kader haben und davon jetzt auch profitieren. Sicherlich sind nicht alle fit, hier und da gibt es Ausfälle. Dennoch sehe ich uns aktuell gut aufgestellt und hoffe natürlich, dass das bis zum Saisonende so bleibt«, ist FSG-Trainer Panz optimistisch.

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