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Nach Arbeitssieg dem Aufstieg nahe

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Gießen (cnf). Lich Basketball-Trainer Viktor Klassen sprach nachträglich von einem »Arbeitssieg«, dennoch waren er und sein Team in der 2. Basketball-Regionalliga Südwest (Nord) einmal mehr erfolgreich unterwegs.

Dürkheim/Speyer II - Lich Basketball 79:83

Am späten Sonntagnachmittag schlug der Tabellenführer aus Mittelhessen die SG TV Dürkheim-BI/Speyer auswärts mit 83:79. Es war bereits der 18. Sieg der Wetterstädter im 19. Pflichtspiel - der Aufstieg ist den Klassen-Team somit, drei Spieltage vor Ablauf der Saison, schon fast nicht mehr zu nehmen.

»Es war nicht sehr leicht, ich hatte die Jungs ja vorgewarnt. Speyer war wirklich sehr gut auf uns eingestellt. Sie wussten um unsere Stärken«, resümierte Klassen nach der Begegnung.

Die Domstädter machten den Gästen das Lebens von Beginn an schwer und nahmen vor allem Lichs Top-Scorer Jannik Ribbecke - dem dennoch gute 22 Zähler glückten - in die Mangel. Der angereiste Primus hatte im ersten Abschnitt vor allem in der Defensive noch etwas Sand im Getriebe, auch im Abschluss von außen agierte Lich zunächst glücklos (19:20, 10.).

Mit der Zeit stabilisierte sich die LB-Abwehrarbeit aber. Nichtsdestotrotz: Nach einem kleinen Run vermochte Speyer II mit einem leichten Vorteil in die Kabine zu gehen (39:35, 20.). »In der Pause habe ich den Jungs dann gesagt, dass wir ruhiger sein müssen, nicht so hektisch - und auch besser zusammenspielen müssen«, berichtete Viktor Klassen.

Zwischenzeitlich von Finn Jakob, der am Sonntag mit 22 Zählern bester Licher Scorer war, getragen, vermochte das Klassen-Team den Rückstand bis zur 30. Minute etwas zu minimieren (58:56).

Im Schlussakt bekamen die Zuschauer nachfolgend mehrere Führungswechsel zu sehen. In der Crunch-Time wirbelten die Gäste einen 6:0-Lauf auf den Court (70:77, 38.), doch die Gastgeber kamen nochmal auf 77:79 heran. In den entscheidenden Augenblicken der Partie bewahrten die LB-Korbjäger an der Freiwurflinie die Nerven - und brachten somit die Führung über die Zeit.

»Das war nicht einfach, auswärts und um diese Zeit, daher muss ich meinen Jungs ein kleines Lob aussprechen. Speyer muss ich auch wirklich loben: Hätten sie die ganze Saison so gespielt, dann wären sie am Ende bestimmt unter den ersten Drei oder Vier gewesen«, bilanzierte Lichs Trainer Klassen.

Lich Basketball: Hungenberg, Ohly, Pompalla, Keller 9, Wagner 17, Schweizer 3, Roith 7, Ribbecke 21, Jakob 22, Bölke 4.

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