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Nach Enttäuschung nächste schwere Aufgabe

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Durchsetzungswille ist heute gefragt: So wie in diesem Fall bei Pohlheims Moritz Lambrecht. Foto: Schepp © Schepp

Pohlheim (mcs). Enttäuscht waren die Drittliga-Handballer der HSG Pohlheim am vergangenen Samstagabend. Enttäuscht darüber, im Kellerduell bei der mHSG Friesenheim-Hochdorf verloren zu haben, aber auch darüber, nicht an die Vorstellung der Vorwoche herangekommen zu sein. Daher steht bereits am heutigen Freitagabend (20 Uhr, Rodaustrom Sportarena Rodgau) auch eine Leistungssteigerung auf der Agenda ganz oben, wenngleich auf das Team von Trainer Andi Lex mit dem Hessenderby bei der HSG Rodgau Nieder-Roden eine extrem schwere Aufgabe wartet.

»Wir haben uns wieder zu viele Fehler erlaubt und nie so richtig Zugriff auf die Partie gekommen. Wir haben es nie mal geschafft, auszugleichen oder in Führung zu gehen und sind immer hinterhergerannt. Deshalb ging die Niederlage auch in Ordnung«, so Pohlheims Trainer, der noch anfügte: »Wir haben es einfach nicht geschafft, an die 100 Prozent zu kommen und hatten daher auch einfach keine Chance.«

HSG Rodgau - HSG Pohlheim (Heute, 20 Uhr)

Die Rollen am Freitagabend sieht Lex auch deshalb klar verteilt, da sein Team in der Fremde in drei Partien bislang noch gar nicht punkten konnte, während Rodgau Nieder Roden seine Heimstärke in den Begegnungen gegen die DJK Waldbüttelbrunn (29:17) und gegen den TuS Dansenberg (29:15) bereits nachgewiesen hat.

Nach den Derbysiegen bei der HSG Hanau (30:29) und beim TV Gelnhausen (29:23) musste sich das Team von Trainer Jan Redmann allerdings zuletzt einer doch personell dezimierten TSG Haßloch mit 22:24 geschlagen geben. Umso mehr dürften die Baggerseepiraten, die aber mit 8:4 Punkten nach wie vor auf einem guten vierten Tabellenplatz liegen, auf Wiedergutmachung und auf den dritten Heimsieg der Saison aus sein.

Doch obwohl Rodgau Nieder Roden mit Ketin Horn den besten Feldtorschützen der Staffel (39 Tore) in seinen Reihen hat, möchte Pohlheims Trainer nicht unbedingt nur nach dem Gegner schauen. »Es ist ganz klar, dass Rodgau Nieder Roden in dieser Partie die Favoritenrolle innehat und das Heimspiel gegen uns gewinnen muss. Daher wollen wir auf uns und unsere Leistung schauen, versuchen, unseren Gegner so lange wie möglich zu ärgern, um dann zu sehen, ob wir nicht doch etwas Zählbares entführen können. Wir wollen alles raushauen, was wir haben, aber natürlich wartet da ein echtes Kaliber auf uns«, weiß Lex.

Dieser muss zudem aus beruflichen Gründen auf Kapitän Max Rühl verzichten. Torben Weinandt konnte zwar unlängst ins Mannschaftstraining einsteigen, wird sich aber auf einen Einsatz noch ein paar Wochen gedulden müssen.

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