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»Nach schwer kommt schwerer«

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Auf zum nächsten Topspiel: Lukas Happel von der HSG Pohlheim. © Angelika Schepp

Gießen (mol). Auf »Auswärtstournee« befinden sich die heimischen Vertreter der Männerhandball-Oberliga an diesem Wochenende. Den Auftakt macht bereits am Freitagabend die HSG Wettenberg, die in der Abstiegsrunde mit der Partie bei der TSG Münster eine schwere Aufgabe vor der Brust hat.

Während die HSG Kleenheim-Langgöns in der Meisterrunde beim Tus Dotzheim gastiert, hat die HSG Pohlheim bei TuSpo Obernburg das nächste Topspiel im Kampf um die Meisterschaft zu bestreiten.

Aufstiegsrunde

TuS Dotzheim - HSG Kleenheim-Langgöns (Samstag, 19 Uhr, Sporthalle Schelmengraben Dotzheim): Trotz des Ausfalls zahlreicher Stammkräfte hat die Truppe von Trainer Matthias Wendlandt am vergangenen Wochenende den ersten Sieg in der Meisterrunde gefeiert und die HSG Hanau II mit 26:23 bezwungen.

Daran wollen die Kleebachtaler nun auch beim Tabellennachbarn aus Dotzheim anknüpfen, trotz erst dreier Pluspunkte der Gastgeber sieht der SGK-Coach am Schelmengraben allerdings eine schwere Aufgabe auf seine Truppe zukommen. »Dotzheim hat mit Johannes Schuhmacher, Konstantin Schubert und dem Ex-Pohlheimer Chris Grundmann drei außergewöhnliche Spieler in seinen Reihen. Mit Paul Föller oder Tristan Funk kommen beispielsweise zwei individuell sehr gut ausgebildete und variable Spieler hinzu. Das wird also alles andere als eine leichte Aufgabe für uns, zumal die personelle Situation nach wie vor schlecht ist«, berichtete Wendlandt zudem von einer Trainingsverletzung von Niklas Roth. »Wir hoffen zumindest inständig, dass es nichts Schlimmeres ist!«

TuSpo Obernburg - HSG Pohlheim (Sonntag, 17.30 Uhr, Valentin-Ballmann-Halle Obernburg): Auf beeindruckende Art und Weise haben die Pohlheimer am vergangenen Wochenende das Topspiel gegen Offenbach-Bürgel mit 34:21 für sich entschieden und fahren nun mit breiter Brust bereits zum nächsten.

Denn mit den Obernburg wartet der Tabellenvierte, der aktuell vier Minuspunkte mehr aufweist als die HSG und sich mit einem Sieg am Sonntag noch Aufstiegshoffnungen machen könnte. Und in der kleinen, engen Halle erwartet Andi Lex keinen Spaziergang. »Wir wissen um die Heimstärke und darum, dass Oberburg eine körperlich und spielerisch starke Mannschaft hat. Daher fahren wir dort ganz sicher mit dem nötigen Respekt, aber ohne Angst hin. Aber wir haben alles in eigener Hand, noch fünf Endspiele und deswegen wollen wir auch dieses für uns entscheiden. Nach dem letzten Spiel, in dem wir auch mal unsere Stärke demonstriert haben, bin ich wirklich guter Dinge«, so der Pohlheimer Trainer.

Abstiegsrunde

TSG Münster - HSG Wettenberg (Freitag, 20 Uhr, Sporthalle der Eichendorffschule Münster): Optimal sind die Wettenberger in die Abstiegsrunde gestartet und konnten dank einer bärenstarken Abwehr- sowie Torhüterleistung von Josh Laudt auch die stark eingeschätzte HSG Breckenheim/Wallau/Massenheim schlagen.

Doch trotz des dritten Sieges im dritten Spiel gilt es, weiter zu punkten, auch wenn nun ein weiterer Topgegner wartet. »Nach schwer kommt schwerer würde ich sagen. Münster ist mit den ehemaligen Bundesligaspielern Daniel Wernig und Patrick Weber sowie Thomas Bolling im Tor exzellent besetzt. Aber die drei Siege zum Start haben uns zumindest deutlich mehr Selbstvertrauen gegeben, sodass wir auch in Münster alles geben und versuchen werden, die Überraschung zu schaffen«, so Wettenbergs Trainer Axel Spandau, den aktuell keine Probleme personeller Natur plagen, sodass die Freitags-Begegnung wohl in Bestbesetzung absolviert werden kann.

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