1. Startseite
  2. Sport
  3. Lokalsport

Nächster Abgang lässt Piljanovic hadern

Erstellt:

Von: Christian Nemeth

gispor200123-bba_190123_4c
Orkun Mehmed und die BBA Gießen 46ers haben sich den Jahreseinstand anders vorgestellt. Foto: Bär © Bär

Gießen (cnf). Es wird nicht unbedingt einfacher für die Basketball Akademie Gießen 46ers in der 1. Regionalliga Südwest - auch nicht nach dem kürzlich erfolgten Rückzug des MTV Kronberg, der somit als erster Absteiger feststeht. Die Akademie, die im Klassement nun auf dem vorletzten Rang steht, hat vor dem nächsten Kellerduell, das auswärts bei den TSG Reutlingen Ravens (10.

) stattfindet, den nächsten Abgang zu verzeichnen. Vor allem unter den Brettern wird die Luft für das Piljanovic-Team somit langsam dünn.

Reutlingen Ravens - BBA Gießen 46ers (Samstag, 19 Uhr)

Nachdem Guard Yuma Janeck seinen Dienst beim Gießener Regionalliga-Team während der zurückliegenden Winterpause bereits quittiert hatte und es zugleich Forward Hannes Bergmann in Richtung USA verschlagen hatte, verlässt nun der nächste »Big man« das Lahnstädter Team: Christian Mann hat das Team nach der jüngsten Pleite gegen die Fellbach Flashers (67:119) verlassen, so Ivica Piljanovic.

»Jetzt müssen wir uns natürlich nochmal etwas umstellen in unserem Spiel und schauen, wie wir das hinbekommen«, erklärt der Übungsleiter, dem mit Topscorer Terry Winn III (26,9 PpS, 13 RpS) sowie Finn Döntgens (7,9 PpS, 5,4 RpS) lediglich noch zwei etatmäßige Brettspieler verbleiben: »Daher liegt unser Fokus nun auch nicht so sehr auf Reutlingen, sondern wir müssen gucken, wie wir uns defensiv aufstellen werden. Wir müssen uns jetzt um uns selbst kümmern, damit wir in einen guten Rhythmus finden. Noch ist alles drin, aber wir müssen uns eben neu sortieren.«

Trotz der personellen Sorgen und Schwierigkeiten bleibt der Akademie nur die Flucht nach vorne. Zumal die Begegnung gegen die Ravens, die sich für Gießen in der Tabelle noch halbwegs in Schlagdistanz befinden, keine ganz unwichtige ist. In der Hinrunde waren die Mittelhessen dem Team aus Baden-Württemberg mit 71:89 unterlegen. Ivica Piljanvovic erinnert sich und mahnt ferner vor der gegnerischen Spielstätte: »Die sind eigentlich in allen Bereichen ganz gut besetzt. Außerdem haben die ein lautstarkes Publikum - da kommen auch gerne mal 400 Leute.« Bester TSG-Punktesammler ist Nickolas Mosley (18,7 Pps).

Auch interessant