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Närrische Unterstützung soll helfen

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Thomas Böhme (r.) möchte mit dem Hannoveraner Jan Haller erneut ein Tänzchen wagen. Foto: Diekmann © Diekmann

Wetzlar (aj). Nur vier Tage nach dem knappen Auswärtssieg in Trier wartet die nächste, nicht unerhebliche Herausforderung auf den RSV Lahn-Dill. Am Mittwochabend empfängt der Tabellenführer der Rollstuhlbasketball-Bundesliga den Tabellendritten Hannover United. In der heimischen Buderus Arena bauen die Wetzlarer dabei auf die Unterstützung der eigenen Fans und die Hoffnung, endlich auch wieder einmal in personeller Bestbesetzung antreten zu können.

RSV Lahn-Dill - Hannover United (Mi., 19.30 Uhr)

Nach zwei Spielen im neuen Jahr, die getrost unter dem Motto Arbeitssieg abgespeichert werden dürfen, muss sich der RSV Lahn-Dill nun jedoch deutlich steigern, um gegen die Niedersachsen seinen Heimnimbus zu wahren und gleichzeitig die Tabellenspitze zu verteidigen. Die Gäste haben in dieser Saison zur Jagd auf die beiden etablierten Topteams aus Thüringen und Hessen geblasen und ihren Worten bisher auch Taten folgen lassen. Zwar verpasste die Mannschaft von Trainer Martin Kluck in der Vorrunde einen Coup gegen die Bulls oder die Lahn-Diller, doch in beiden Fällen gaben nur Nuancen den Ausschlag zugunsten der Etablierten. Und da kommt dem Team aus der niedersächsischen Landeshauptstadt die aktuelle Situation, in der der RSV Lahn-Dill nach der Winterpause noch nicht wieder richtig in Tritt gekommen ist, gerade recht.

Maßgeblichen Anteil am weiteren Aufschwung an der Leine haben dabei die internationalen Neuverpflichtungen des vergangenen Sommers. So konnte United viel beachtet den australischen Routinier Shaun Norris sowie dessen Landesmann Tom McHugh an Land ziehen, die dem eingespielten Team deutlich mehr individuelle Klasse geben.

Hoffen auf Blair und Fujimoto

Bereits im Hinspiel sorgte erst eine deutliche Leistungssteigerung für ein sportliches Happy End beim Deutschen Meister aus Wetzlar, der zu Beginn in Hannover mit 1:15 (5.) förmlich überrollt wurde. Doch Bangemachen gilt bekanntlich nicht, schon gar nicht für den 14-fachen Titelträger aus Mittelhessen, der am Mittwoch möglicherweise wieder auf seinen australischen Lowpointer Jannik Blair bauen darf. Auch Center Matthias Güntner zeigte sich zuletzt in Trier von seiner Erkrankung bereits wieder erholt und die gelösten technischen Probleme am Sportgerät von Reo Fujimoto, der an der Mosel aufgrund eines kapitalen Achsbruchs ab der 25. Spielminute zum Zuschauen verurteilt war, geben Anlass zur Hoffnung auf eine Trendwende.

Für das letzte Quäntchen Spielglück wollen am Mittwochabend auch ihre Tollitäten, Prinz Dirk I. und Prinzessin Daniela I., sorgen. Zusammen mit ihrem Hofstaat und einem 25-köpfigen Gefolge werden sie nicht nur dem RBBL-Spitzenspiel beiwohnen, sondern auch den Hochball zur Partie des 12. Spieltages durchführen.

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