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Nervenstark im Spitzenspiel

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Hoof (mol). Die TSG Leihgestern hat in der Frauenhandball-Oberliga einen großen Schritt Richtung Meisterrunde gemacht. Keine 48 Stunden nach dem Derbysieg gegen den TV Hüttenberg (30:18) behielt das Team von Trainerin Jonna Jensen am Sonntagabend auch im Topspiel beim Zweiten HSG Hoof/Sand/Wolfhagen mit 24:21 (13:10) die Oberhand. Dank des siebten Sieges im neunten Saisonspiel festigte die TSG damit die am Freitag errungene Tabellenführung.

HSG Hoof/Sand/W. - TSG Leihgestern 21:24

»Das war heute natürlich ein ganz wichtiger Sieg für uns. Wir haben im Angriff nicht gut gespielt, nicht immer die richtigen Entscheidungen getroffen und uns viele Tore erkämpfen müssen. Unsere Abwehr war in Verbindung mit guten Torhüterleistungen ganz klar der Matchwinner. Am Ende haben wir große Moral gezeigt und uns den Sieg dadurch auch verdient«, resümierte die TSG-Trainerin.

Auch wenn es bis zum Schluss in der Schauenburghalle in Hoof eng zuging, beherrschte die TSG über weite Strecken die Szenerie und geriet im Verlauf der gesamten 60 Minuten kein einziges Mal in Rückstand.

Wie im Derby am Freitag legte die Jensen-Sieben erneut einen Blitzstart hin (3:0, 4.) und zog nach 20 Minuten durch einen Treffer von Jessica Dias Carneiro bereits auf 8:4 davon. Nach dem 5:9-Rückstand kam die Dreier-HSG aber ein wenig besser ins Spiel und verkürzte mehrfach auf zwei Treffer (7:9, 23., 9:11, 28.). Oliva Reeh sorgte dann aber für die 13:10-Pausenführung.

Und nachdem Reeh und Dias Carneiro direkt nach dem Wechsel auf 15:10 erhöht hatten, schien der Auswärtssieg Formen anzunehmen, doch die kampfstarken Gastgeberinnen arbeiteten sich in der Folge wieder zurück.

Auch deshalb, weil die TSG im Angriff doch längst nicht mehr so zielstrebig agierte wie zuvor und zudem einige Fehlwürfe produzierte. So gelangen der Jensen-Sieben bis zur 53. Minute nur noch vier weitere Tore, was Hoof/Sand/Wolfhagen zunächst zum 16:17-Anschluss (40.), wenig später sogar zum 19:19-Ausgleich (52.9 nutzte.

Cool in Crunchtime

Doch die Partie kippte nicht, weil Leihgestern in der Crunchtime wieder zur Stelle war und stark aufspielte. Reeh (zwei) und Dias Carneiro, die am Ende gemeinsam auf 15 Treffer kamen, sorgten wieder für ein beruhigendes 22:19 (57.), spätestens nach Lara Eiskirchs einzigem Tagestreffer zum 23:20 zwei Minuten vor dem Ende war der Topspiel-Sieg eingefahren.

Hoof/Sand/Wolfhagen: Garder, Swayer - Ritter, Immelnkämper, Lubach (6), von Dalwig (3), Willer (4), Frankfurth, Eichhofer, Bittdorf (3/2), Bänfer, Happe (5/2), Chmurski.

Leihgestern: Stövesand, Weier - Clausius (1), Seiffarth, Carstens (3), Penning, Eiskirch (1), Dias Carneiro (7), Kerdi (1), Appel, Reeh (8/4), Schulz (2), Kunzig, Faber (1).

Schiedsrichter: Kerth/Knodt (Erfelden). - Zeitstrafen: drei (Happe zwei, Bänfer) - zwei (Seiffarth, Kerdi). - Siebenmeter: 6/4 - 6/4.

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