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Neuer Rückhalt im Tor

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Dennis Lepper soll als einer von drei Kapitänen beim FC Gießen II die Marschroute vorgeben. © Bär

Gießen Die Verbandsliga-Reserve des FC Gießen startet am Sonntag (15 Uhr) mit ihrem Gastspiel beim FC Ederbergland in die Rückrunde der Verbandsliga Hessen Mitte. Nach der Hinrunde steht das Team von Trainer Thomas Turgut mit zehn Punkten auf dem achtzehnten und damit letzten Tabellenplatz.

Den Abgängen von Davon Ferdek nach Heuchelheim, Leon Messik nach Langgöns und Fabian Wenig nach Burgsolms stehen vier Neuzugänge gegenüber:

Mit Vitali Ceavdari hat sich der Verbandsligist einen Rückhalt im Tor gesichert. Trainer Turgut: »Wir hatten in der Hinrunde auf dieser Position ein paar Probleme und waren abhängig von der ersten Mannschaft. Diese Verpflichtung tut in jedem Fall gut.« In der Hinrunde hüteten Matay Birol und Vladan Grbovic das Tor. Beide stehen auch im Kasten der Regionalligamannschaft. Grbovic absolvierte neben fünf Spielen für die Zweite auch sechs Partien für die erste Mannschaft. Aus der A-Jugend des SV Wehen Wiesbaden konnte David Toprak engagiert werden. Turgut hält ihn für einen Top-Stürmer, der nicht nur Schnelligkeit mitbringt, sondern alles hat, was man für diese Position braucht. Leider laboriert er zur Zeit an einem Meniskusriss. Toprak stammt aus der Jugend der TSG Wieseck und absolvierte bereits eine B-Jugend-Saison für den FCG. Die Neuzugänge drei und vier sind die beiden Japaner Toki und Daigu Hiromoto. Turgut über die beiden: »Sie bringen den typisch-japanischen Stil mit: Sie kombinieren schnelle Füße und gute Technik.«

Mit der Vorbereitung ist der Übungsleiter sehr zufrieden: »Durch den vorhandenen Kunstrasen war das Training im Winter konstant möglich.«, so Turgut. Inhaltlich hat die Truppe versucht, die Defensive zu stabilisieren, was, laut seiner Aussage, gut gelungen ist. In den Freundschaftsspielen, aus denen zwei Unentschieden und zwei Niederlagen gegen Mannschaften, die allesamt unterklassiger waren, zu Buche stehen, kamen regelmäßig vier bis fünf Spieler aus der U19 zum Einsatz. Auch für diese Jungs sei es wichtig, dass jetzt eine klare Hierarchie geschaffen wurde. Zum Grundgerüst dieses Systems gehören die drei neuen Kapitäne Shamil Mazitov, Gani Sevim und Dennis Lepper. Turgut: »Die drei Kapitäne sind für die jungen Spieler eine gute Orientierungshilfe.«

Optimistisch

Die Chancen auf den Klassenerhalt schätzt der ehemalige Coach von TuBa Pohlheim und des TSV Rödgen als gut ein: »Trotz neun Punkten Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz bin ich fest davon überzeugt, dass wir es schaffen.« Dies begründet er vor allem mit der aktuellen Vollzähligkeit des Kaders. »Alle sind fit. Nicht nur unsere eigenen Spieler, sondern auch die Jungs aus der Regionalligamannschaft und der U19. Wir können die Mannschaft so aufstellen, dass wir Woche für Woche punkten.« Die Stärken dieses Kaders lägen vor allem im läuferischen Bereich. Da sei das Team in der Liga oben dabei.

Zwei Spiele, an die sich Turgut aus der Hinrunde besonders gut erinnert, sind die Spiele gegen den FC Waldbrunn und die SG Walluf. In beiden Spielen musste die Zweitvertretung jeweils mit dem letzten Angriff noch ein Gegentor hinnehmen. Gegen Waldbrunn war es das 4:4 und gegen Walluf endete die Partie 0:1. Alleine dadurch gingen insgesamt drei Punkte verloren. Solche Spielverläufe sollen nach Möglichkeit in der Rückrunde der Vergangenheit angehören. Trotz dieser nicht optimalen Voraussetzungen weiß der Übungsleiter, dass jetzt die Punkte her müssen. Trotz allem war er mit den sonstigen Umständen stets zufrieden: »Es war immer alles sehr fair und respektvoll.«

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