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Neujahrs-Niederlagen

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Gießen (cnf). Mit einer klaren 0:3-Niederlage beim Staffel-Schlusslicht TG Naurod sind die Oberliga-Volleyballerinnen (Vorrunden-Gruppe 1) vom USC Gießen ins neue Jahr gestartet. Und auch die Oberliga-Herren des USC unterlagen. Mit 1:3 in Waldgirmes.

TG Naurod - USC Gießen 3:0 (25:17, 25:16, 25:15): Die Gäste gerieten früh in Rückstand und vermochten diesen bis zum Ablauf des ersten Satzes nicht aufzuholen. Naurod, obwohl nur mit sieben Akteurinnen angetreten, fand zu guten Aufschlägen und setzte Gießen, das zunächst nur wenig Gegenwehr ausübte, immer wieder unter Druck.

Auch im zweiten Abschnitt fand der USC nicht in seinen Rhythmus, auch die Wechsel von Gießens Coach Patrick Milling verpufften. »Wir schaffen es da etwas besser abzuwehren, machen aber viele leichte Angriffs- und Aufschlagfehler«, kommentierte USC-Sprecherin Maria Klapczynski das 25:16 für die TG im zweiten Satz. Ähnlich wie die vorherige Sequenz gestaltete sich der Schlussabschnitt (25:15). »Das war leider nicht gut. Wir müssen jetzt den Fokus auf das übernächste Spiel setzen und ab dann viele Punkte sammeln«, so Klapczynski, deren Team am kommenden Spieltag und vor dem Rückrundenbeginn zunächst auf den Rangzweiten TuS Kriftel treffen wird.

USC Gießen: Starck, Schmidt, Fruhmann-Berger, Wienand, Klapczynski, Koopmann, Schmidt, Kianpour, Smareglia, Zielinski, Kämmerling, Klein.

TV Waldgirmes II - USC Gießen 3:1 (25:12, 25:22, 20:25, 25:19): Trotz einer Leistungssteigerung im Laufe der Partie mussten auch die Herren das Derby-Duell gegen den Oberliga-Primus TV Waldgirmes II mit 1:3 abgeben. Gießen hat zwei Spieltage vor Ablauf der Hauptrunde keine Aussichten mehr auf die Aufstiegsrunde. »Im Grund genommen sind wir schlecht ins Spiel gestartet, obwohl wir schon vorhatten, mehr zu machen und mit etwas mehr Risiko zu spielen - das hat aber überhaupt nicht funktioniert«, resümierte USC-Spieler Erkin Calisir.

Im ersten Satz (25:12) liefen die Gäste, die ohne ihren Trainer Stefan Eder angereist waren, schnell einem Rückstand hinterher, vor allem in Sachen Annahme lief es für den USC nicht rund. »Wir waren auch gegen einen starken Block nicht schlau genug«, so Calisir, dessen Farben allein im ersten Durchgang sieben Mal geblockt wurden. Auch zu Beginn des zweiten Abschnitts hatten die Universitätsstädter Sand im Getriebe, vermochten sich aber zu fangen und das Spiel zwischenzeitlich auf 22:21 zu drehen. Jedoch bewahrten die Lahnauer die Fassung und sicherten sich den Satz dennoch mit 25:22. Seine stärkste Phase erwischte der USC in der dritten Sequenz (20:25), in der er mit sicheren und variablen Angriffen überzeugte und sich nur wenige Fehler erlaubte. Auch der Schlussakt gestaltete sich vielversprechend, dennoch behielt Waldgirmes die Oberhand. »Das hat einfach nicht gereicht. Da fehlt uns vielleicht noch ein wenig die Abgeklärtheit, dafür sind wir vielleicht auch noch ein zu junges Team«, so Calisir.

USC Gießen: Worster, Focking, Calisir, Kämmerling, Geier, Strömer, Schulz, Aden, Drößler, Kunze.

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