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»Nicht in Euphorie verfallen«

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Nach dem Coup gegen Stuttgart geht es für Benjamin Lischka mit den Pointers nach Bensheim. © PeB

Lich/Gießen (cnf). Letztes Wochenende mussten die Korbjäger von Lich Basketball - aufgrund positiver Corona-Fälle beim Gegner DJK Nieder-Olm - aussetzen, am Samstag nun stehen die Brauereistädter aber wieder auf dem Parkett. Auswärts ist der Tabellenführer der 2. Basketball-Regionalliga (Südwest Nord) beim Fünften ASC Theresianum Mainz gefragt.

ASC Theresianum Mainz - Lich Basketball (Samstag, 19 Uhr): Vorab allerdings ungewiss ist, ob auch LB-Headcoach Viktor Klassen mit nach Mainz reisen kann. Der Grund: Ein Corona-Schnelltest des Coaches fiel vor wenigen Tagen positiv aus, nun wartet Klassen noch auf ein PCR-Test-Ergebnis.

Während der Trainingseinheiten unter der Woche wurde Klassen von seinem Co-Trainer Lucas Nasev, der voraussichtlich auch beim ASC an der Licher Seitenlinie stehen wird, vertreten. Neben Klassen sind derzeit aber keine Spieler von Lich Basketball von einem positiven Corona-Test betroffen. Auch sonst gibt es Stand heute keine verletzungs- oder krankheitsbedingten Ausfälle im LB-Kader.

»Wir gehen davon aus, dass das Spiel gespielt wird. Die Mannschaft ist eigentlich gut drauf«, berichtet Viktor Klassen, der sich mit Blick auf das anstehende Duell erwartungsfroh gestimmt gibt: »Ich bin zuversichtlich, dass, wenn wir unserer Stärken ausschöpfen, wir gute Chancen haben.«

Ein Selbstläufer sei beim ASC jedoch nicht zu erwarten, auch wenn den Mainzern während der Runde immer mal wieder wichtige Leistungsträger gesundheitsbedingt fehlten. Klassen analysiert: »Das ist ein starkes Team, wenn sie komplett sind. Wir müssen aufpassen, wenn die Mannschaft ins Laufen kommt, dann müssen wir sie im Schach halten.«

1. Regionalliga: VfL Bensheim - Gießen Pointers (Samstag, 15.45 Uhr): Nach dem 109:64-Coup gegen Spitzenreiter MTV Stuttgart geht es für die Gießen Pointers am Samstagnachmittag in wieder auswärts zur Sache. Dann gastieren die Mittelhessen, derzeit auf Rang drei liegend, beim Vorletzten VfL Bensheim.

»Die Stimmung ist nach dem Sieg natürlich gut. Wir hoffen nun, dass wir die Euphorie mitnehmen können«, berichtet Pointers-Headcoach Daniel Dörr vor dem Sprungball. Allerdings merkt der Übungsleiter auch an: »Man darf natürlich nicht zu sehr in Euphorie verfallen.«

Das Hinspiel im Oktober hatte Gießen knapp mit 77:74 für sich entscheiden können, auch diesmal erwartet Dörr keine geschenkten Punkte, zumal sich der VfL - der bis dato auf erst fünf Siege aus 17 Spielen kommt - seit dem ersten Duell noch einmal mit zwei Korbjägern verstärken konnte. »Bensheim ist auf jeden Fall nicht zu unterschätzen, wir haben im Hinspiel auch lange gegen sie gekämpft - das ist schon eine gute Mannschaft.«

Die Pointers können voraussichtlich mit einem geschlossenen Kader gen Bergstraße reisen, einzig der Einsatz des angeschlagenen David Wiegard (Fußverletzung) steht noch nicht zu 100 Prozent fest.

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