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Ohne Druck nach NRW

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Lumdatal (mol). Die zuletzt starken Heimleistungen, die zwei Siege in den letzten beiden Spielen in eigener Halle einbrachten, auch in die Fremde zu transportierten, ist sicherlich das Ziel der HSG Lumdatal in der 3. Frauenhandball. Zwischen den Heimerfolgen gegen die HSG Gedern/Nidda (23:22) und die HSG Rodgau/Nieder-Roden (24:16) »streute« das Team von Trainer Marcel Köhler nämlich die schwache Vorstellung im Derby bei der HSG Kleenheim-Langgöns ein.

Doch auch bei einer guten Darbietung der Schütz, Smajek und Co. hängen die Trauben am Samstagabend (19 Uhr) sicherlich hoch, wartet mit Fortuna Düsseldorf doch der Tabellendritte auf die HSG.

Fortuna Düsseldorf - HSG Lumdatal (Samstag, 19 Uhr): Aufgrund der guten Platzierung des Gegners und der 20:24-Hinspielniederlage Ende September sieht Lumdatal das Team aus Nordrhein-Westfalen als den klaren Favoriten an. »Wir sind dort definitiv in der Außenseiterrolle, können deswegen aber ohne Druck an die Aufgabe herangehen. Unser Ziel ist es nichtsdestotrotz, Düsseldorf möglichst lange zu ärgern. Und vielleicht ist dann ja etwas für uns drin«, beschreibt HSG-Coach Köhler.

In der Tat spielt die Mannschaft aus der NRW-Landeshauptstadt bislang eine starke Saison und konnte acht ihrer 13 Saisonspiele für sich entscheiden. Da aber bereits der Tabellensiebte, aktuell die HSG Gedern/Nidda, in die Abstiegsrunde muss, hat die Fortuna nichts zu verschenken, denn der Vorsprung auf eben diesen Platz beträgt zurzeit nur vier Punkte. Was es für die Lumdataler Damen sicherlich nicht einfacher macht. Zudem sieht Köhler bei den Gastgeberinnen hohe Qualität, was ob des dritten Ranges natürlich auch nicht verwundern kann. »Für mich ist Düsseldorf die körperlich stärkste Mannschaft der Klasse. Sie haben enorme Größe im Innenblock, den wir daher unbedingt in Bewegung bekommen müssen, wenn wir eine Chance haben wollen. Zudem müssen wir das Tempospiel forcieren und brauchen einfache Tore, um uns im Angriff nicht ständig aufreiben zu müssen«, führt Lumdatals Trainer aus und ergänzt: »Offensiv müssen wir auf Fortunas Kreis- und Einläuferspiel besonders achten, ebenso auf die wurfstarken Halblinken.« Die Fahrt ins Rheinland kann Lumdatal aller Voraussicht nach mit dem kompletten Kader antreten.

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