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Paukenschlag der Roten Teufel

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Ravensburg (wbe). Der EC Bad Nauheim hat zum Auftakt des Halbfinales der Playoffs in der Deutschen Eishockey-Liga 2 in Ravensburg gleich für eine faustdicke Überraschung gesorgt. Praktisch mit dem letzten Aufgebot drehten die Roten Teufel im Schlussdrittel einen 1:4-Rückstand und belohnten sich in der Overtime mit einem Treffer von Kevin Schmidt zum 5:

4 (0:2, 1:2, 3:0, 1:0).

»Es war ein verrücktes Spiel. Wir haben in den ersten zehn Minuten gut begonnen, aber dann hat Ravensburg richtig Druck gemacht. Im letzten Drittel haben wir das gezeigt, was uns die ganze Saison schon auszeichnet: Kampf und Leidenschaft und der Wille nie aufzugeben«, sprach EC-Headcoach Harry Lange aber insgesamt von einem glücklichen Sieg.

Neben den sechs Stammkräften, die der EC Bad Nauheim bereits in Kassel auf der Ausfallliste hatte, fehlte auch noch Verteidiger Patrick Seifert und zu allem Überfluss blieb auch noch Spielmacher Taylor Vause nach dem ersten Drittel verletzt in der Kabine.

Die Towerstars nutzten zunächst ihre Möglichkeiten eiskalt aus und so stand es nach dem zweiten Drittel 4:1 für die Gastgeber. »Meine Mannschaft hatte das Spiel wohl schon abgehakt«, ärgerte sich hinterher Ravensburgs Coach Peter Russell, der mit ansehen musste, wie der EC Bad Nauheim mit großem Kämpferherz Tor um Tor aufholte. So hatte Routinier Tobias Wörle seinen großen Auftritt. Der 37jährige besorgte bei erneuter Überzahl zunächst das 3:4 und war dann auch noch für den Ausgleich verantwortlich.

Auch in der Verlängerung suchte der EC Bad Nauheim sein Heil in der Offensive. In der 65. Minute wurden die Gäste dafür auch belohnt, als Kevin Schmidt mit einem Schlenzer den viel umjubelten Siegtreffer erzielte.

Heute Abend (19.30 Uhr) steht in Bad Nauheim die zweite Partie an.

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