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Paul Karastelew trifft auf den letzten Drücker

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Von: Christian Németh

Alsfeld (cnf). Drei Begegnungen standen am Sonntagnachmittag in der Fußball-Kreisliga A Alsfeld auf dem Programm. Hierbei setzte es für den SV Nieder-Ofleiden die bereits fünfte Saisonniederlage beim SV Bobenhausen, der im Gegenzug seinen dritten Dreier in Folge klarmachte. In einem torreichen Duell kassierte die FSG Ober-Ohmen/Ruppertenrod/Ulrichstein parallel eine 3:

4-Pleite gegen die SG Rüddingshausen/Londorf, zudem vergrößerte die FSG Grünberg/Lehnheim/Stangenrod II - dank eines 1:0-Derbysiegs gegen die FSG Queckborn/Lauter - den Abstand zur Abstiegszone. Bereits am Freitagabend hatte Harbach gegen Groß-Felda knapp mit 2:3 den Kürzeren gezogen und steht jetzt auf dem Relegationsplatz. Thorsten Hillgärtners SPvgg Mücke hatte sich 1:1 von der FSG Ohmes/Ruhlkirchen getrennt.

FSG Ober-Ohmen/Ruppertenrod/Ulrichstein - SG Rüddingshausen/Londorf 3:4 (2:3): Die FSG erlitt bereits nach 120 Sekunden den ersten Nackenschlag: Nach einem Fehlpass markierte Nico Bastian die frühe SG-Führung. Gerade einmal fünf weitere Minuten waren absolviert, da legte Dominik Baar für die Gäste bereits nach. Nach den beiden Gegentoren erwachte allerdings auch die Dreier-Spielgemeinschaft und kam binnen nur acht Minuten zum Ausgleich durch Marcel Seipp und Finn Hamann. Anschließend hielten die Vogelsberger das Heft in der Hand. Nichtsdestotrotz ging Rüddingshausen/Londorf mit einem Vorteil in die Kabine: Nach einer Ecke (42.) war erneut Bastian zur Stelle. Auch Durchgang zwei eröffnete die SG druckvoller und erschien wiederholt gefährlich vor dem Ober-Ohmener Kasten. Doch die FSG war diesmal schneller im Spiel und traf in der 55. Minute durch Marcel Haustein zum Ausgleich. Im weiteren Spielverlauf folgten noch ein Lattenkracher für die Hausherren und ein nicht gegebenes Abseitstor der SG.

Als bereits alles nach einem Remis aussah, markierte Rüddingshausens Paul Karastelew quasi mit der letzten Aktion den Siegtreffer. »Sehr bitter, gerade zuhause. Eigentlich wäre ein uentschieden leistungsgerecht gewesen«, bilanzierte FSG-Sprecher Lange.

FSG Grünberg/Lehnheim/Stangenrod II - FSG Queckborn/Lauter 1:0 (1:0): »Das ist unterm Strich aufgrund einer deutlich überlegenen ersten Halbzeit so verdient «, ordnete Grünbergs Sprecher Stephan Hahn das knappe Ergebnis nach dem Abpfiff ein.

Die Heimmannschaft startete mit viel Druck und starken Chancen durch den auffälligen Julien Kretz (5.) sowie Luke Lindemann, der das Leder in der achten Minute gegen die Latte köpfte. Queckborn/Lauter war erst nach rund 25 Minuten besser im Spiel, kassierte aber ausgerechnet in der starken Phase den einzigen Gegentreffer an diesem Nachmittag: Lukas Scheld traf nach Vorarbeit von Moritz Jäger. Grünberg/Lehnheim/Stangenrod II kam etwas spritziger aus der Kabine und zügig zu einer weiteren guten Möglichkeit durch Lindemann. In der Mitte des zweiten Durchgangs drehte wiederum Queckborn/Lauter auf, am Ende brachte die Kober-Elf ihren Triumph aber über die Zeit.

Auch wenn mit dem Schlusspfiff den Gallsusstädtern noch einmal der Atem stockte, als die Gäste via Doppelchance zweimal am Grünberger Aluminium scheiterten.

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