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Pensum in der Toskana...

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1700 Kilometer auf dem Rad: Nur eine Teildisziplin des Trainingsprogramms. Foto: Größer © Größer

Gießen (red). Am kommenden Sonntag findet im Rahmen des Audi Triathlons in Ingolstadt auch die Deutschen Meisterschaften im Triathlon über die Mitteldistanz statt. Über 1,9 km Schwimmen, 80 km Radfahren und 20,9 km Laufen werden die stärksten Altersklassenathleten Deutschlands gesucht.

Dabei: Vincent Größer vom Triathlon Team Gießen, der dort ebenso an der Startlinie steht, wie 40 weitere Triathleten seiner Altersklasse. Und der Fernwälder möchte sich einen Platz auf dem Podium sichern. Nach absolviertem zweitem Staatsexamen in Humanmedizin Anfang April, ging es für den 25-Jährigen direkt zum Trainingslager in die Toskana, wo ihn jedoch vor Ostern zunächst das Coronavirus zu einer 14-tägigen Trainingspause zwang. Danach begann er vorsichtig mit der Vorbereitung, ab Ende April steigerte er Intensität und Umfang wieder auf Normalmaß. Ca. 1700 km auf dem Rad in den letzten vier Wochen, dazu knapp 100 km Lauftraining und unzählige Schwimmeinheiten sollten die erforderliche Form geben, um den ambitionierten Zielen gerecht werden zu können.

Allerdings wartet äußerst starke Konkurrenz auf Größer, denn mit Tom Hohenadl (RSC Kempten) steht der Sieger des Ironman Tallinn 2021 (8:28 Std.) ebenfalls an der Startlinie. Das Feld der Favoriten auf den Titel komplettieren darüber hinaus Simon Müller (Tri-Sport Lübeck), Deutscher Meister aus 2019 und enorm starker Läufer mit einer Bestzeit von 1:10 Stunden für den Halbmarathon und Niklas Hempfling, der durch einen sehr guten Auftritt beim Allgäu Triathlon im letzten Jahr auf sich aufmerksam machte. Für Spannung ist also gesorgt, wenn am Sonntag um 8 Uhr der Startschuss für die Athleten erfolgt. Nur wenn Vincent Größer in allen drei Teildisziplinen seine Bestform abrufen kann und auch mit den Wechseln alles glatt läuft, ist das Ziel Podium in Reichweite, denn die starke Konkurrenz lässt keine Schwäche zu.

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