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Personalnot bereitet Sorgen

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Groß-Umstadt (mol). Eine personell dezimierte HSG Wettenberg hat in der Abstiegsrunde auch im zweiten Auswärtsspiel in Folge nicht punkten können. Nach dem 23:27 bei der TSG Münster musste sich das Team von Trainer Axel Spandau auch bei der MSG Umstadt/Habitzheim mit 21:27 (11:15) und muss nun mehr denn je um den Ligaverbleib zittern. Bei der Schlappe am Sonntagabend wurden Goalgetter Tom Warnke oder Lukas Becker schmerzlich vermisst, Erik Irle gab dagegen sein Debüt.

MSG Umstadt/H. - HSG Wettenberg 27:21

»Toms Tore und Lukes Emotionalität haben uns heute natürlich gefehlt, ganz klar. Dennoch haben wir es über weite Strecken der ersten Halbzeit gut gemacht und auch sehr diszipliniert gespielt. Dann kamen - Stichwort Harz - leider sehr viele einfache Fehler dazu, die unser Gegner dann gnadenlos ausgenutzt hat. Und nur 21 Tore reichen in der Summe einfach nicht, um eine Chance zu haben«, fasste Spandau im Anschluss zusammen.

Zu Beginn schienen die Ausfälle auf HSG-Seite noch keine Rolle zu spielen, denn die Herren aus dem Gleiberger Land lagen nach Aron Weises Treffer nach zehn Minuten mit 6:4 in Führung. Der HSG-Rückraumhüne traf auch wenig später zum 7:6 (13.), es sollte aber bereits die letzte Führung der Spandau-Sieben an diesem Abend gewesen sein. Denn mit einem 7:1-Zwischenspurt zwischen besagter 13. und der 25. Minute zog Umstadt/Habitzheim auf 13:8 davon und hatte auch beim Pausen-15.11 alles im Griff.

Und den Wettenberger Hoffnungen auf ein Comeback schoben die Gastgeber schnell einen Riegel vor, denn in den ersten zehn Minuten nach dem Wechsel gestatteten sie ihren Gästen nur einen einzigen Treffer und zogen bereits entscheidende auf 19:12 davon. Immerhin gab sich die HSG zu keinem Zeitpunkt auf und verkürzte mehrfach auf vier Treffer (17:21, 48., 18:22, 51., 19:23, 55.), aber enger wurde es nicht mehr, im Gegenteil: Umstadt packte wieder drei Tore drauf und hatte den Heimsieg beim 26:19 endgültig eingefahren.

Umstadt/Habitzheim: Khan, Kuhlmann - Schneider (1), Kraus (6/1), Geist, Lubar (3), Eberhardt, Göttmann (2), Funck (6/2), Schmitt (4), Schevardo (4), Seifert (1).

Wettenberg: Laudt, Ruppert - Schwarz (2), Werner (2), Irle (2), Anhäuser (2), Weidner, Weber, Schmidt (4), Oyono, Lauber (4/2), Weise (5).

Schiedsrichter: Mäkitalo/Schäfer (Glashütten/Wiesbaden) - Zuschauer: 170 - Zeitstrafen: zwei (Göttmann, Seifert) - vier (Werner, Irle, Lauber, Weise) - Siebenmeter: 3/2 - 3/3.

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