1. Startseite
  2. Sport
  3. Lokalsport

Personalsorgen hemmen Rückenwind

Erstellt:

Von: Christian Nemeth

Piljanovic2_251122_4c
Hat vor der wichtigen Begegnung in Kronberg allen Grund, skeptisch zu gucken: Ivica Piljanovic. Foto: Schepp © Schepp

Gießen (cnf). Nachdem die Basketball Akademie Gießen 46ers am vergangenen Wochenende, ausgerechnet im Derby gegen Lich Basketball, den ersten Saisonsieg in der 1. Basketball-Regionalliga Südwest bejubeln konnte, steht am morgigen Samstag bereits das nächste bedeutende Spiel an. Zu Gast werden die Mittelhessen diesmal beim noch punktlosen Schlusslicht und unmittelbaren Tabellennachbarn MTV Kronberg sein.

Kronberg - BBA Gießen 46ers (Sa. 19.30 Uhr)

Ein Sieg wäre nicht nur psychologisch wichtig aus heimischer Sicht, auch im Abstiegskampf geht es bei dieser begegnung um echte »Big Points«. Die Voraussetzungen vor dem Sprungball könnten auf Gießener Seite allerdings besser sein. Denn in dieser Woche treiben Akademie-Headcoach Ivica Piljanovic vor allem personelle Sorgen um: »Am Montag konnten wir eigentlich gar nicht trainieren.« Gleich bei mehreren Akteuren ist vorab unsicher, ob sie beim MTV werden auflaufen können. Namentlich fraglich sind die Auftritte von Christian Mann, Hannes Bergmann sowie Finn Döntgens. »Die Vorzeichen sind eine Katastrophe. Wir haben ein sehr ordentliches Spiel gemacht und gewonnen und du denkst, du kannst darauf aufbauen - aber es wird leider schwierig«, erläutert Piljanovic.

Mit dem MTV Kronberg treffen die Lahnstädter nun auf einen Kontrahenten, der ebenfalls unbedingt auf Zählbares angewiesen ist und natürlich auch auf seinen ersten Sieg hofft. Gießens Headcoach erwartet in jedem Fall keine einfache Aufgabe im Taunus: »Vor allem die letzten Spiele hatte Kronberg eigentlich immer knapp verloren und man sieht, dass sie auch langsam in die Liga reinwachsen. Das ist natürlich gerade für uns in dieser Woche gefährlich.«

Gegen den morgigen Gastgeber, bei dem im Schnitt vier Akteure zweistellig punkten, bereitet sich Ivicia Piljanovic mit seiner Mannschaft auf eine Zonen-Defensive und »auf viel Druck« vor. Da der MTV sein Glück häufig von außen suche, so der Übungsleiter, wolle man zudem einen starken Fokus auf die eigene Rebound-Arbeit legen.

Einen besonderen Druck hinsichtlich des Kellerduells und in Anbetracht der Tabellenkonstellation verspürt Piljanovic indes nicht und ergänzt: »Wie es bei den Jungs ist, weiß ich nicht. Ich werde aber versuchen, den Druck rauszunehmen. Am Ende ist die Saison noch lange genug.«

Auch interessant