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Personelle Probleme nicht zu kompensieren

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Von: Marc Steinert

Großenlüder (mcs). Die HSG Wettenberg muss auch nach dem dritten Auswärtsspiel der neuen Saison in der Männerhandball-Oberliga auf Zählbares warten. Bei der bislang punktlosen HSG Großenlüder/Hainzell musste sich das personell arg dezimierte Team von Trainer Axel Spandau am Sonntagabend 27:33 (11:17) geschlagen geben. Statt der Zielsetzung Meisterrunde dürfte es in den nächsten Wochen nun vor allem darum gehen, zunächst einmal wichtige Zähler im Kampf um den Klassenerhalt einzufahren

»Insgesamt haben uns heute personell natürlich die Alternativen gefehlt. Das Trainingsdefizit, das wir darüber aufgebaut haben, konnten wir auch nicht kompensieren. Leider muss man sagen, dass wir unter den aktuellen Umständen zurecht da stehen, wo wir stehen. Heute haben wir ganz klar zwei Punkte im Kampf um den Klassenerhalt verloren«, fand der HSG-Coach im Anschluss klare Worte.

HSG Großenlüder - HSG Wettenberg 33:27

Obwohl die Wettenberger mit Lukas Becker, Julius Thrun, Max Panther, Jonas Schmidt und Luca Weber auf fünf Stammspieler verzichten mussten, verlief die Anfangsphase in der Lüdertal-Sporthalle noch ausgeglichen. Beim 4:4 (9.) agierten beide Mannschaften ebenso auf Augenhöhe wie beim 7:7 (15.). Auch beim 9:10 durch Linkshänder Florian Weidner waren die Gäste aus dem Gleiberger Land dran, danach lief in der ersten Halbzeit aber nur noch wenig zusammen. So konnten sich die Gastgeber Tor um Tor absetzen und sich zur Pause eine vorentscheidende 17:11-Führung erspielen.

Auch zu Beginn der zweiten Hälfte bekam Wettenberg keinen Fuß in die Tür, Großenlüder/Hainzell baute die Führung im Gegenteil sogar bis auf 24:16 (40.) aus. Zugutehalten musste man den Gästen allerdings, dass der Kampfgeist und die Moral zu keinem Zeitpunkt erlahmten, und so kam die Spandau-Sieben beim 23:27 durch Aron Weise (49.) sogar nochmal auf vier Tore heran. Für eine Wende reichte es in der Schlussphase allerdings nicht mehr, da die Hausherren kurz darauf wieder auf 29:23 (53.) davonzogen und den ersten Sieg der neuen Saison damit endgültig in trockene Tücher packten.

»Immer wenn wir die Chancen hatten, vielleicht mal in Schlagdistanz zu kommen, haben wir rechtzeitig einen Fehler eingebaut. Dass wir zudem keine einzige Zeitstrafe bekommen haben, spricht heute leider auch für unsere Abwehrleistung«, kommentierte Spandau.

Großenlüder/Hainzell: Decher, Herber - Sippel (1), Deppe (1), Lukas Münker, Goßmann (3), Benedikt Dimmerling (4), Koch (1), Simon Münker, Malolepszy (11/5), Lukas Dimmerling (7), Blinzler (1), Hendrik Dimmerling (4).

Wettenberg: Laudt, Stroh - Schwarz (1), Anhäuser (3), Werner, Weidner (2), Rabe (1), Warnke (10/5), Oyono (2), Lauber (4), Weise (4).

Schiedsrichter: Minwegen/Rautschka (Petterweil). - Zeitstrafen: zwei (Lukas Münker, Blinzler) - keine. - S iebenmeter: 5/5 - 6/5.

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