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Pointers wollen anderes Gesicht zeigen

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Selbst mit Rückkehrer und Hoffnungsträger Christoph Kenntemich (r.) sind die Gießen Pointers gegen Köln gehörig auf die Nase gefallen. Das soll gegen Wolmirstedt endlich anders werden. Foto: Friedrich © Friedrich

Gießen (cnf). Wiedergutmachung betreiben wollen die Gießen Pointers am Sonntag in der 2. Basketball-Bundesliga ProB (Nord). Eine Woche nach dem bitteren und blutleeren Auftritt gegen die RheinStars Köln vor heimischer Kulisse (63:102) führt die Reise der nach wie vor punktlosen Mittelhessen am Sonntagnachmittag nach Sachsen-Anhalt. Dort wartet der aktuell Tabellensechste der Nordstaffel, die Baskets Wolmirstedt.

Wolmirstedt - Gießen Pointers (So., 15 Uhr)

»Natürlich wurde nach dem letzten Spiel viel gesprochen. Wolmirstedt ist nun allerdings ein noch stärkerer Gegner als Köln. Wir hoffen aber sehr, dass unser Spiel am letzten Wochenende nur ein Ausrutscher war. Wir haben noch einmal an die Moral appelliert, die Mannschaft hat miteinander gesprochen, wir als Trainer haben mit allen gesprochen - ich hoffe nun, dass sich einiges ändert von der Einstellung her«, sagt Pointers-Headcoach Daniel Dörr vor der Fahrt gen Ostdeutschland.

Die Baskets Wolmirstedt gehören seit der Saison 2021/22 der ProB an und beendeten ihre letztjährige Aufstiegsrunde prompt mit einem bärenstarken zweiten Rang im Hauptrunden-Klassement. In den anschließenden Playoffs packten es die Baskets dann immerhin bis ins Halbfinale.

In der derzeitigen Spielzeit kommt Wolmirstedt bis dato auf eine gemischte, aber noch immer positive Bilanz von vier Siegen und drei Niederlagen. Bei seinem letzten Auftritt stolperte der kommende Pointers-Gegner allerdings gegen die bis zu diesem Zeitpunkt noch sieglose BBG Herford und patzte mit 83:99.

Dörr erwartet in jedem Fall einen schwierigen Duellpartner - der mit 89,9 Punkten pro Begegnung über die größte Offensivpower in der Staffel verfügt und außerdem mit 40,7 Rebounds pro Partie den zweitbesten Wert in der Statistik stemmt - und warnt vor einigen »erfahrenen Spielern« der Gastgeber.

Der Ex-Licher Bill Borekambi führt Offense an

Bester Scorer im Baskets-Lager ist übrigens ein alter mittelhessischer Bekannter, nämlich der Ex-Licher-BasketBär (2013/14) und Center Bill Borekambi, der seinen Farben durchschnittliche 17,4 Punkte sowie 5,4 Rebounds beschert. Dicht dahinter folgen die beiden Shooting Guards Martin Bogdanov sowie Salami Mubarak mit jeweils 15 Zählern pro Spiel. Ebenfalls regelmäßig noch zweistellig scoret darüber hinaus US-Small Forward Jordan Talbert (12 PpS). »Die wissen definitiv, wie man Basketball spielt«, mahnt Daniel Dörr und fügt hinzu: »Das ist eine wirklich gute Mannschaft mit guten Profis - und das wird ein hartes Stück Arbeit.«

Vor dem Auftritt hat der Gießener Cheftrainer derweil noch eine bittere Kunde zu vermitteln: Point Guard Tim Schneider, der bereits gegen Köln nicht mit an Bord war, hat sich im Training einen Bänderriss zugezogen und wird seinem Team nun für einige Wochen fehlen. Weitere Ausfälle hat Daniel Dörr vor dem schwierigen Auswärtsspiel keine zu vermelden.

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