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Pointers zwei Schritte vor dem Titel

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In der Pfalz den nächsten Wurf zum Titel nehmen: Robin Njie und die Pointers. © PeB

Gießen (cnf). Die Gießen Pointers befinden sich auf der Zielgeraden in Sachen Meisterschaft. Gewinnen sie die letzten beiden Pflichtspiele in der 1. Basketball-Regionalliga Südwest, ist ihnen der Aufstieg in die 2. Bundesliga ProB aus eigener Kraft sicher. Die nächste Aufgabe des Dörr-Teams steht am Samstagabend auf dem Programm und wirkt zumindest auf dem Papier machbar:

Dann wartet auswärts das Klassenschlusslicht 1. FC Kaiserslautern.

Nächster Playdown-Auftritt der Gießen 46ers Rackelos in der 2. Basketball-Bundesliga. Nach dem ersten Endrunden-Sieg gegen die Frankfurt Skyliners Juniors trifft das Unger-Team am Sonnabend mit den College Wizards Karlsruhe auf ein Team, für das es bereits um alles geht. Sollten die Baden-Württemberg, als Vorletzter des Süd-Klassements, verlieren, könnten sie ihren Abstieg in die Regionalliga schon nicht mehr verhindern.

1. FC Kaiserslautern - Gießen Pointers (Samstag, 16.30 Uhr): »Ich denke, das wird ein ähnliches Spiel wie letzte Woche«, sagt Pointers-Headcoach Daniel Dörr, der unter der Woche erkrankt war. Sein Einsatz an der Seitenlinie am Wochenende ist vorab noch unklar, im Vertretungsfall steht natürlich Co-Trainer Dejan Kostic parat.

Nach dem 81:61-Erfolg gegen die SG Mannheim müssen die Mittelhessen erneut gegen ein Kellerkind ran. »Das wird kein Selbstläufer, das war letzte Woche ja auch ein richtiger Kampf«, so Dörr, der allerdings auch erklärt: »Mannheim hatte den Vorteil, dass sie zwei richtig gute Scorer im Team haben. Das hat Kaiserslautern nun nicht, aber sie sind trotzdem nicht zu unterschätzen.«

Wie gewohnt, möchten sich die Lahnstädter indes auch diesmal wieder vornehmlich auf sich selbst konzentrieren, betont der Gießener Trainer: »Wir müssen motiviert und fokussiert bleiben, dann werden wir das Spiel auch gewinnen.«

College Wizards Karlsruhe - Gießen 46ers Rackelos (Samstag, 19:30 Uhr): Die wichtigste Frage vor dem Sprungball aus heimischer Sicht: Wie geht es Gießens US-Pointguard Montreal Scott nach seiner Kopfverletzung am vergangenen Wochenende? Hier gibt Rackelos-Co-Trainer Ivica Piljanovic eine erste Entwarnung: »Es ist Gott sei Dank nichts Schlimmes. Wenn es aber irgendwie doch riskant sein sollte, dann wird er natürlich nicht spielen«. Entsprechend wollen die Mittelhessen zunächst noch einmal weiteren ärztlichen Rat abwarten.

Vorab etwas angeschlagen sind auch Maximilian Begue sowie Tim Uhlemann - beide werden am Samstag aber wohl im Kader stehen können.

Die College Wizards haben am Sonnabend ihr erstes Playdown-Duell vor der Brust und stehen - aufgrund ihrer geringen Punktezahl, die aus der Hauptrunde übertragen wurde - direkt unter massivem Druck. Entsprechend müssen sich die Rackelos auf einen bissigen Gegner einstellen, der alles geben wird.

»Die haben zwei gute große Spieler unter dem Korb, die gut rebounden. Ich fand sie bei unseren Spielen eigentlich auch gar nicht so schlecht. Sie haben schon sieben, acht gute Spieler - und sie haben einige Spiele nur knapp verloren«, warnt Piljanovic vor dem Aufeinandertreffen mit dem Karlsruher Team, das vom ehemaligen Licher Basket-Bären-Coach Igor Starcevic trainiert wird.

Während der Hauptrunde gingen beide direkten Aufeinandertreffen an die Lahnstädter, die mit 84:81 und zuletzt sogar mit 104:83 triumphierten.

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