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Pro A-Absteiger als Pointers-Gast

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Von: Christian Németh

Gießen (cnf). »Das hatte ich in 20 Jahren auch noch nicht«, kommentierte Daniel Dörr das zurückliegende Wochenende der Gießen Pointers in der 2. Basketball-Bundesliga ProB (Nord). Aufgrund eines mehrstündigen Verkehrsstaus in Niedersachsen kamen die Gießener nicht rechtzeitig zum Spiel bei Rasta Vechta II an, das dem entsprechend abgesagt wurde. Über die Wertung oder eine Neuansetzung der Begegnung muss die Ligaleitung noch entscheiden, sodass sich der heimische Aufsteiger zunächst voll und ganz auf seine nächste Aufgabe konzentrieren kann.

Und die wartet am kommenden Sonntag in der Sporthalle-Gießen Ost, wenn der ProA-Absteiger Itzehoe Eagles zu Gast sein wird.

Gießen Pointers - Itzehoe Eagles (Sonntag, 17 Uhr)

»Das Training in dieser Woche war ganz ordentlich, die Jungs waren motiviert, vor allem nachdem sie letzten Samstag nicht spielen konnten«, berichtet Dörr von vielversprechenden Voraussetzungen für das Duell gegen den Rangneunten aus Schleswig-Holstein. Auch in personeller Hinsicht sieht es bei den Pointers gut aus, einzig Christoph Kenntemich fehlt nach wie vor gesundheitsbedingt. Der Pointguard wird, so der Gießener Cheftrainer, möglicherweise in zwei Wochen wieder ins Training einsteigen können.

Die Eagles sind mit einem Auftaktsieg gegen die Baskets Schwelm (72:64) gestartet, zogen danach aber zweimal in Folge den Kürzeren. Zuletzt unterlagen die Nordlichter dem derzeit drittplatzierten TKS 49ers Stahnsdorf. »Sie sind wie jede Mannschaft nicht zu unterschätzen und haben wirklich ein paar sehr gute Leute. Zwar hatten sie keinen guten Start, werden nun aber sicherlich was beweisen wollen. Das wird eine schwere Aufgabe, aber wir müssen die Motivation aus der guten Trainingswoche mitnehmen«, äußerte sich Daniel Dörr vor dem Sprungball.

Insbesondere den Eagles-Pointguard Walter McBride gelte es am Sonntag nicht aus den Augen zu verlieren. Der Amerikaner ist Itzehoes wichtigster Scorer und stemmt im Schnitt 18,7 Zähler. »Aber auch sonst sind die grundsolide besetzt«, mahnt der Headcoach. Insgesamt punkten vier Eagels-Akteure pro Spiel im zweistelligen Bereich, darunter auch der niederländische Center Shaquille Rombley, der es durchschnittlich auf 10,5 Punkten sowie starke 10,5 Rebounds - drittbester Ligawert - bringt. »Wir brauchen eine sehr gute Leistung, ich denke, dann ist das machbar«, gibt sich Dörr vorab keineswegs duckmäuserisch.

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