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Ran ans Internationale

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Frankfurt . Ein Punkt aus den ersten beiden Spielen, so hat die Frankfurter Eintracht in der Vorrunde abgeschnitten. Und genauso ist sie nun auch in die Rückrunde gestartet. Nach Dortmund (zwei Niederlagen) und Augsburg (zwei Unentschieden) ist am Freitagabend (20.30 Uhr) Arminia Bielefeld der nächste Gegner. Auf der Alm schaffte die Eintracht am 28.

August nur ein 1:1, jetzt soll es mehr sein, um den direkten Anschluss an die internationalen Plätze herzustellen. »Bei allem Respekt vor der Arminia, wir wollen natürlich unbedingt gewinnen und werden auf Sieg spielen«, kündigt Trainer Oliver Glasner an. Personell gibt es einen gravierenden Unterschied zum Hinspiel. Damals fehlte Filip Kostic, weil er wegen eines geplatzten Wechsels nach Rom in den »Streik« getreten war. Diesmal ist Kostic wieder dabei, nachdem er eine Corona-Erkrankung überwunden hat. Genau wie Torwart Kevin Trapp und Verteidiger Danny da Costa hat Kostic am Donnerstag am Mannschaftstraining teilgenommen.

Der Eintracht-Trainer wird also, Stand Donnerstag mit Blick auf die Infektionslage, (fast) mit seinem kompletten Kader arbeiten können. Nur Christopher Lenz und Jens-Petter Hauge müssen auf ihre Comebacks warten. Martin Hinteregger, der sich mit »leichten Schmerzen« am Schambein plagt, hat beim Abschlusstraining auf dem Platz gestanden. Rücksichten auf die nächsten Spiele muss Glasner auch nicht nehmen, nach dem Spiel gegen Bielefeld sind bis zum Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart am 5. Februar zwei Wochen Pause.

Den Trainern gefallen solche Konkurrenzkonstellationen, denn sie befördern in aller Regel das Leistungsniveau. Glasner ist überzeugt, dass bei der Eintracht auch keine Disharmonien aufkommen, wenn der eine oder andere mal draußen sitzt. So habe Martin Hinteregger den Bankplatz und den Kurzeinsatz von Augsburg »gut aufgenommen«. Gefallen hat es ihm dennoch nicht. »Natürlich freut er sich nicht«, räumt der Trainer ein, »aber er hat die richtige Reaktion gezeigt und war auf dem Platz sehr präsent.«

Glasner ist in der glücklichen Lage, vier ausgezeichnete Abwehrspieler für die Dreierkette zur Verfügung zu haben. Egal ob der Brasilianer Tuta, der Franzose Evan Ndicka, der Japaner Makoto Hasebe oder eben der Österreicher Hinteregger, in aller Regel funktioniert die letzte Verteidigungslinie. Mit dem zweiten Österreicher Stefan Ilsanker steht zudem noch ein weiterer großer Kämpfer zur Verfügung. »Jeder ist mal draußen«, sagt Glasner »da steckt keiner den Kopf in den Sand.« Einzig Ndicka hat immer gespielt, wenn er gesund war. Er kommt an den ersten 19 Spieltagen auf 17 Startelfeinsätze. Hinteregger immerhin auf 15, Tuta auf elf und Hasebe auf acht. Ilsanker durfte zweimal beginnen.

Ähnlich eng geht es im defensiven Mittelfeld der Frankfurter zu. Während der Hochphase der Vorrunde bildeten Djibril Sow und Kristijan Jakic »das Herz« der Mannschaft. Inzwischen hat Sebastian Rode nach überstandenen Knieproblemen wieder den Anschluss geschafft. Der Kapitän ist bei Glasner gesetzt und wird auch gegen Bielefeld an der Seite von Sow beginnen.

Übersichtlich und klar geht es dagegen in vorderster Linie zu. Jesper Lindström und Daichi Kamada als »Halbstürmer« hinter Rafael Borré, dieses Trio hat sich als Stammbesetzung fest etabliert. Das Trio Goncalo Paciencia, der möglicherweise noch im Winter FC Granada nach Spanien wechseln wird, Sam Lammers und Ragnar Ache sind lediglich Ergänzungen. Für den rechten Flügel wollen die Frankfurter zudem noch den 20 Jahre alten Dortmunder Ansgar Knauff dem Aufgebot hinzufügen.

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