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RB Leipzig als Testgegner

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Frankfurt (pep). Die Premiere League spielt schon wieder. Ebenso die französische Liga. Und in Spanien und Italien geht es auch bald los. Die große Ausnahme ist die Fußball-Bundesliga. Erst am 21. Januar geht es weiter, für die Frankfurter Eintracht mit einem Heimspiel gegen den FC Schalke 04. Unterschiedlicher also könnten die großen europäischen Profiligen mit der wegen der WM in Katar nötig gewordenen Umstellung der Spielpläne nicht umgehen.

Der Frankfurter Sportvorstand findet die gefundene Regelung »sehr gut«, die Spieler hätten nach den hohen Belastungen der letzten Monate eine längere Pause verdient.

Die Bundesliga leistet sich also als einzige größere Liga eine echte Winterpause. Und jeder Verein ist damit anders umgegangen. Die einen haben nach dem Ende der Ligaspiele am 13. November ihre Nicht-Nationalspieler gleich in Urlaub geschickt, anderen haben weitergespielt und weitertrainiert. Die Eintracht hat eine Japan-Reise mit zwei Freundschaftsspielen angehängt und auf dem Trainingsplatz bis zum 9. Dezember fast noch einen ganzen Monat durchgezogen. Inklusive zweier Testspiele gegen den SV Sandhausen (5:1) und bei Atalanta Bergamo (2:2). Begründung von Trainer Oliver Glasner: Mitte Dezember waren auch die meisten WM-Teilnehmer schon wieder zu Hause, Ausnahme der Franzose Randal Kolo Muani und der Kroate Kristijan Jakic, »so konnten wir alle gemeinsam in Urlaub schicken.«

Die Voraussetzungen beim Trainingsstart in der nächsten Woche werden für alle Spieler des Kaders ähnlich sein. Gemeinsam mit dem FC Bayern sind die Frankfurter die Letzten, die wieder auf dem Trainingsplatz stehen. Alle anderen Klubs trainieren bereits oder beginnen am 2. Januar.

Die Eintracht startet am 3. Januar mit zwei Einheiten in Frankfurt, am 4. Januar fliegt die Frankfurter Equipe nach Dubai ins Trainingslager. Bis zum 14. Januar wird auf dem »Nad al Sheba Sports Complex« trainiert. Zwei Testspiele sind geplant, gegen den polnischen Erstligisten Lech Posen und RB Leipzig.

Mit dem amerikanischen Mittelfeldspieler Paxten Aaronson (19), den die Eintracht aus Philadelphia geholt hat, wird ein neuer Profi zum Kader stoßen. Weitere Zu- oder Abgänge seien keine zu erwarten. »Alles ruhig, alles entspannt«, sagt Krösche.

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