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Rote Teufel eilen gen Eishockey-Himmel

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Von: Wolfgang Bender

Bad Nauheim (wbe) Der EC Bad Nauheim eilt in der Deutschen Eishockey-Liga 2 weiter von Sieg zu Sieg. Am Sonntagabend gewannen die Badestädter vor 2211 Zuschauern im Colonel-Knight-Stadion gegen die Ravensburger Towerstars mit 3:2 (2:2, 0:0, 1:0). Der fünfte Erfolg hintereinander war gleichzeitig mit dem Sprung auf Platz vier in der Tabelle verbunden.

»Zum Schluss hatten wir sicherlich etwas Glück, doch die Jungs haben die knappe Führung leidenschaftlich verteidigt«, meinte hinterher EC-Headcoach Harry Lange. Sein Gegenüber Tim Kehler war trotz der Niederlage nicht unzufrieden. »Wir hatten in den letzten sechs bis sieben Minuten noch gute Möglichkeiten, doch der Ausgleich wollte nicht fallen«, sagte der Ravensburger Trainer.

Die Oberschwaben mussten zwar vier Stammkräfte ersetzen, waren allerdings von Anfang an im Spiel. Bereits nach gut zwei Minuten brachte Daniel Schwaiger die Gäste in Führung und eröffnete mit diesem Treffer eine stürmische Anfangsphase. Nur 17 Sekunden nach dem Rückstand hatte der EC-Anhang erstmals Grund zum Jubeln, als Jerry Pollastrone nach einem Querpass von David Cerny den Ausgleich markierte. Wer noch mit dem Feiern beschäftigt war, verpasste den nächsten Treffer der Towerstars, die 33 Sekunden später durch Robbie Czarnik sich wieder die Führung zurückholten.

Nach diesem lebhaften Start beruhigte sich die Partie etwas, auch weil Bad Nauheim für den Rest des ersten Drittels noch drei Überzahl-Situationen hatte. Gleich die erste nutzte Mick Köhler zum 2:2, die beiden anderen Powerplay-Aktionen brachten keinen weiteren Treffer.

Im Mitteldrittel war der EC Bad Nauheim lange Zeit tonangebend, konnte den nach dem ersten Abschnitt eingewechselten Nachwuchskeeper Jonas Stettmer allerdings nicht überwinden. Die letzten fünf Minuten des zweiten Durchgangs gehörten dann den Gästen. »Da hätten wir sogar in Rückstand geraten können«, meinte Lange nach der Begegnung.

Statt des möglichen Rückstands gelang den Roten Teufeln zum Auftakt des Schlussdrittels die Führung, als Taylor Vause mit einem Chip-Pass auf die Reise geschickt wurde und das 3:2 besorgte. Anschließend erhöhten die Ravensburger ihre Angriffsbemühungen, nahmen zwei Minuten vor dem Ende auch noch ihren Torwart vom Eis, doch die EC-Abwehr im Verbund mit Felix Bick verteidigte den knappen Vorsprung bis zur Schlusssirene.

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