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Rote Teufel mit Revanchgelüsten

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Von: Wolfgang Bender

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Auf zum Bully: Tim Coffman ist mit dem EC Bad Nauheim heute wieder aktiv. Foto: chuc © chuc

Bad Nauheim. Mit den jetzt absolvierten 13 Spieltagen ist in der Deutschen-Eishockey-Liga 2 das erste Viertel der Spielzeit 2022/23 abgeschlossen und Bad Nauheims Coach Harry Lange zieht insgesamt ein positives Fazit. »Die drei letzten Siege haben mehr Konstanz in unser Spiel gebracht und das Vorrücken in der Tabelle auf Platz sechs lässt uns für den weiteren Saisonverlauf alle Möglichkeiten«, sagt der Deutsch-Österreicher, der als kurzfristiges Ziel nun eine ähnliche Platzierung anpeilt, wenn am 7.

November die Länderspielpause für die einzige Saison-Unterbrechung sorgt.

Bis dahin stehen für den EC noch vier Spiele an, wobei man sich zunächst auf das Wochenendprogramm konzentriert. Dabei sind die Roten Teufel am heutigen Freitag um 20 Uhr beim Schlusslicht Bayreuth Tigers zu Gast und am Sonntag um 18.30 Uhr erwarten sie im Colonel-Knight-Stadion die Ravensburger Towerstars.

Beide EC-Gegner treten unter einer besonderen Konstellation an. »Gegen Bayreuth haben wir noch etwas gutzumachen«, sagt Harry Lange und verweist auf das Hinspiel, als sein Team als 3:4-Verlierer das Eis verließ. Übrigens bislang ausgerechnet der einzige »Dreier« des Schlusslichts. das vor der Runde aufgrund prominter Neuverpflichtungen relativ hoch eingeschätzt war. Die beiden letzten Punktgewinne der Bayreuther in Weißwasser und gegen Regensburg jeweils in der Overtime haben aber gezeigt, dass die Truppe von Trainer Robin Farkas in der Liga durchaus gut mithalten kann. »Ich habe meinem Team in dieser Woche eindringlich klar gemacht, dass man die Tigers nicht unterschätzen darf. Bei ihnen wird der Knoten irgendwann platzen, nur hoffentlich nicht heute gegen uns«, verweist Lange darauf, dass man in dieser Liga weiterhin nur mit hundertprozentiger Bereitschaft seine Spiele gewinnen kann.

Das gilt auch für das Heimspiel gegen die Ravensburger Towerstars, die mit breiter Brust in Bad Nauheim aufschlagen, nachdem sie auf eigenem Eis gegen die Dresdner Eislöwen zuletzt mit 9:1 einen Kantersieg gefeiert hatten. Aber auch dieses Ereignis will Lange nicht überbewerten. »Die Ravensburger haben eine starke Truppe aber wir haben im Hinspiel (2:3 nach Penaltyschießen) durchaus unsere Siegchance gehabt. Nun wollen wir die am Sonntag zuhause nutzen«, sagt der EC-Headcoach.

Nach den Hinspiel-Niederlagen will man beim EC jetzt also gleich in doppeltem Sinne den Spieß umdrehen. Das soll der Mannschaft gelingen, die am letzten Sonntag in Krefeld beim 4:1-Sieg so imponiert hat. Also ohne Pascal Steck, der als Kölner Förderlizenzspieler in-zwischen im Team der Haie gebraucht wird.

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