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Rote Teufel wollen Huskies an Leine legen

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Von: Wolfgang Bender

Bad Nauheim (wbe). Mit den Spieltagen 34 und 35 wird an diesem Wochenende bereits das zweite Drittel der Hauptrunde in der Deutschen Eishockey-Liga 2 abgeschlossen. Den EC Bad Nauheim erwartet dabei ein wahres »Hammerprogramm« mit gleich zwei Spitzenspielen.

Zunächst empfangen die Roten Teufel am heutigen Freitag um 19.30 Uhr den souveränen Tabellenführer Kassel Huskies und am Sonntag um 17Uhr sind sie zu Gast beim aktuellen Rangzweiten ESV Kaufbeuren.

Spitzenreiter Kassel kommt gleich mit mehreren Superlativen nach Bad Nauheim angereist. 18 Punkte Vorsprung vor der Konkurrenz, eine Siegesserie von zuletzt neun Begegnungen und dabei Auswärtserfolge bei den direkter Verfolgern Dresden, Krefeld und Ravensburg - die Huskies sind aktuell in überragender Verfassung.

»Sie haben eine sehr gute personelle Besetzung und sie zeigen auch, dass sie es wirklich können«, sieht sich EC-Headcoach Harry Lange mit seiner Truppe heute Abend in der krassen Außenseiterrolle. Dass die Huskies interessanterweise ihre letzte Niederlage ohne Punktgewinn beim 1:3 auf eigenem Eis gegen Bad Nauheim kassierten, will der Deutsch-Österreicher keinesfalls als psychologischen Vorteil für sein Team gewertet wissen.

»In unserer derzeitigen Verfassung sind wir eigentlich nicht in der Lage, die Nordhessen zu bezwingen. Wir müssten schon sehr, sehr gut verteidigen, gefährliche Konter laufen, unsere Special-Teams müssten über sich hinauswachsen und dann benötigen wir auch noch einen überragenden Torwart«, sagt Lange. In der Tat viele Voraussetzungen, um nach den letzten beiden Niederlagen gegen den Tabellenführer erfolgreich bestehen zu können.

Helfen könnten da vielleicht eher die bekannt lautstarken EC-Fans, denn zumindest die Sitzplatz-Tickets sind für das Hessenderby bereits alle vergriffen.

Dem Duell gegen Kassel folgt am Sonntag für den EC der nächste Kracher mit dem Gastspiel beim ESV Kaufbeuren. »Da müssen wir schon an unsere Leistungsgrenze gehen, wenn wir etwas mitnehmen wollen«, zeigt sich Lange vor dem Auswärtsspiel ebenfalls skeptisch, auch wenn die Allgäuer zuletzt ihren starken Saisonstart nicht immer bestätigen konnten.

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