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Scheld bestraft Treiser Chancenwucher spät

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Alsfeld/Gießen (mol). Während über die Ostertage in der Meisterrunde der Kreisliga A Alsfeld nur am Ostersamstag eine Partie zwischen der SpVgg. Mücke und der FSG Laubach (16 Uhr in Nieder-Ohmen) ansteht, ging es in der Abstiegsrunde am Gründonnerstag gleich vier Mal zur Sache. Dank eines Last-Minute-Gegentreffers verpasste es die SG Treis/Allendorf II (1:

1 gegen die Grünberger Dreier-FSG), den Anschluss an die FSG Ohmes/Ruhlkirchen herzustellen, die dasselbe Ergebnis bei der SG Rüddingshausen/Londorf erzielte.

SV Harbach - FSG Ober-Ohmen/Ruppertenrod/Ulrichstein 2:4 (1:2): Die Dreier-FSG bleibt nach der Winterpause makellos und untermauerte ihre Spitzenposition mit dem dritten Sieg im dritten Spiel. »Wir mussten allerdings mit dem letzten Aufgebot antreten und haben in der ersten Halbzeit stark dagegengehalten. In der zweiten Halbzeit ist uns das dann leider nicht mehr gelungen«, so SVH-Sprecher Timo Reitz. Dessen Sohn Dennis, der diesmal ob der Personalnot sogar im Feld auflaufen musste, netzte mit dem Pausenpfiff sogar für Harbach ein und verkürzte auf 1:2. Zuvor hatten Kevin Jost (39.) und Marcel Seipp (42.) für die Gäste zugeschlagen. Und nachdem Spielertrainer Seipp unmittelbar nach der Pause auf 3:1 getroffen hatte, kam dies schon der Vorentscheidung gleich.

Johannes Bethke machte mit dem 4:1 nach 57 Minuten früh alles klar, der Kampfgeist der dezimierten Inderthal-Elf wurde in der Schlussphase dann immerhin noch mit Mo Amirs 2:4-Anschlusstor (81.) belohnt. Am Ostermontag ist die Seipp-Truppe dann ein weiteres Mal gefordert und empfängt um 16 Uhr in Ruppertenrod die FSG Ohmes/Ruhlkirchen.

SG Rüddingshausen/Londorf - FSG Ohmes/Ruhlkirchen 1:1 (1:0): Zu einem etwas glücklichen, wenngleich sehr wichtigen Auswärtszähler kamen die Gäste am Donnerstagabend. Janick Wicker sorgte spät für den Punktgewinn. »Unter dem Strich würde ich schon sagen, dass das Remis leistungsgerecht ist. Der Elfmeter, der zum Ausgleich führte, war aus meiner Sicht aber zumindest umstritten«, führte RüLo-Sprecher Udo Kreisel aus.

Zu Beginn waren die Gastgeber das bessere Team und gingen auch bereits nach neun Minuten durch Freddy Groß mit 1:0 in Führung. Thomas Gaier hätte nach 25 Minuten bei einer Großchancen sogar das 2:0 nachlegen müssen. Danach kämpften sich die Gäste in einer an Höhepunkten armen Partie aber ins Spiel zurück und agierten bis in die Schlussphase hinein auf Augenhöhe. In einer sehr kampfbetonten und auch teilweise hektischen Partie war es dann ein Foulelfmeter fünf Minuten vor dem Ende, der die Gemüter im Lager Rüddingshausen/Londorfs ein wenig erhitzte. Janick Wicker war es allerdings egal, vom Punkt sicherte der Defensivspieler Ohmes/Ruhlkirchen das 1:1-Unentschieden.

TV/VfR Groß-Felda - FSG Queckborn/Lauter 6:2 (2:1): Wichtige Zähler fuhr das Team von Trainer Benni Seim ein und brannte dabei am Donnerstagabend in Hälfte zwei ein Offensivfeuerwerk ab. »Nach dem 1:1 war es ein wildes Spiel, das wir zunächst überhaupt nicht mehr unter Kontrolle hatten. Nach der Pause haben wir aber richtig klasse Fußball gespielt, tolle Tore geschossen und hochverdient gewonnen«, freute sich TV/VfR-Sprecher Johannes Hartmann.

Schon die ersten beiden Treffer des Abends gingen auf das Konto der Gastgeber. So traf Robert Böcher früh (8.) ins gegnerische, Niklas Zeuner (14.) allerdings ins eigene Tor. Danach waren die Gäste bis kurz vor der Pause das bessere Team, der Treffer gelang stattdessen aber Marcel Raith (41.) für Groß-Felda.

Das hatte Signalwirkung für Hälfte zwei. Nach dem schnellen 3:1 durch Maximilian Künstler spielte sich die Seim-Elf in einen wahren Offensivrausch. Böcher und Henning Kellendonk stellten binnen sechs Minuten auf 5:1, ehe Dominik Horny auf 2:5 (84.) verkürzen konnte. Praktisch im Gegenzug rehabilitierte sich Zauner für seinen frühen Lapsus und machte mit dem 6:2 das halbe Toredutzend für die Hausherren voll.

SG Treis/Allendorf II - FSG Grünberg/Lehnheim/Stangenrod II 1:1: (1:0): Trotz drückender Überlegenheit in Hälfte zwei haben die Gastgeber den wichtigen Heimsieg und den Anschluss an die FSG Ohmes/Ruhlkirchen verpasst. »Es war in den zweiten 45 Minuten ein richtig starkes Spiel von uns. Wir hatten zahlreiche große Chancen, sowohl vor als auch nach dem 1:0. Wenn du die aber nicht nutzt und nicht das zweite Tor machst, dann kommt es oftmals so, wie es kam«, so SG-Pressesprecher Peter Steinbach.

Dieser hüllte über die Leistung beider Teams in der ersten Hälfte den Mantel des Schweigens, in der zweiten Halbzeit belohnte Noah Bergmann Franke die starke Vorstellung Treis/Allendorfs dann mit dem 1:0 (61.). Doch weil die Hausherren im Anschluss Topchancen liegenließen, blieb die Grünberger Dreier-FSG im Spiel und glich nach einem langen Schlag in der Schlussminute durch Lukas Scheld zum 1:1 aus.

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